Warum das Management Querdenker benötigt

Warum das Management Querdenker benötigt

Warum das Management Querdenker braucht

Auf den ersten Blick scheinen Querdenker nicht in das Schnittmuster des üblichen Stellenprofils zu passen: Ihr Lebenslauf ist nicht stromlinienförmig, sondern hat Ecken und Kanten. Querdenker sind unangepasst und oft auch unbequem. Na klar ist es einfacher, sich mit Jasagern und Höflingen zu umgeben, deren Ziel darin besteht, sich möglichst reibungslos bis zur Rente durchzuschlängeln. Doch wer auf Angepasstheit setzt, darf sich nicht wundern, wenn am Ende auch nur mittelmäßige Mainstream-Strategien herauskommen.

Innovation und Kreativität gedeihen in einem Umfeld, das Widersprüche nicht nur zulässt, sondern geradezu fordert. Führungskräfte, die das verstanden haben, überlassen den produktiven Querdenkern ihre Spielwiese und profitieren auf vielfältige Weise vom Querdenken und der kreativen Vielfalt und Innovationskraft der Andersdenker.

Querdenken stand lange Zeit nicht hoch im Kurs. Im Fabrikzeitalter waren brave Routinearbeiter gefragt, die flink, fleißig und ordentlich ihre Aufgaben erledigen. Aber diese Zeiten sind lange vorbei. Heute steigt der Druck enorm, aus der Masse herauszuragen.

Wenn an Ihren Produkten, Ihrem Marktauftritt und Ihrer Arbeit nichts Besonderes ist, können Sie sich noch so sehr anstrengen, Sie werden nicht wahrgenommen und letzten Endes auch immer weniger Geld dafür erhalten.

Querdenken bringt neue Sicht- und Denkweisen

Der Schriftsteller Marshall McLuhan hat einmal gesagt: „Ich weiß nicht, wer das Wasser entdeckt hat, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass es kein Fisch war.“ Und wie ein Fisch das Wasser vor seinen Augen nicht sieht, so werden auch Führungskräfte und Mitarbeiter im Laufe der Zeit in ihrem Alltag blind. Sie sehen nur noch die gewohnte Strategie, das gewohnte Geschäftsmodell und die gewohnten Prozesse. Herkömmliches hinterfragen, kritisch nachhaken oder sogar Bestehendes in Zweifel ziehen? Ja, wo kämen wir denn da hin!

Querdenker hingegen sind intrinsisch motiviert, neue Sicht- und Denkweisen einfließen zu lassen und sind deshalb weit über kreative Berufe hinaus wertvoll. Es sind Menschen, die an die Zukunft glauben. An eine Welt voller Möglichkeiten. Die Chancen sehen, wo andere nur Unmögliches sehen. Querdenkern geht es darum, Dinge anders zu sehen und andere Dinge zu denken. Sie erkunden Neuland, stellen sich den Herausforderungen und arbeiten daran, Einzigartiges zu schaffen.

Mit Innovationen zukünftige Herausforderungen meistern

Solche Charakterköpfe bringen fast immer Erfahrungen aus anderen Branchen mit und sind besser in der Lage, dieses ‚externe’ Wissen einfließen zu lassen und um die Ecke zu denken. Mit fünf Tipps für Vortragsredner können Querdenker ihre Projekte und Ideen besser verkaufen und die eigenen Kollegen überzeugen und motivieren, neue Wege zu gehen.

Mut zu neuen Wegen und Veränderungen

Querdenker betrachten Veränderung als Chance, Dinge anzupacken und zu gestalten. Sie haben nur dann eine Chance, ihr kreatives Potenzial im Unternehmen zu Entfaltung zu bringen, wenn sie auf eine offene und fehlertolerante Unternehmenskultur treffen und auf Führungskräfte, die kalkulierte Risiken und den Mut zur Umsetzung auch belohnen.

Es gibt keine Innovation ohne den Willen, Irrtümer zu akzeptieren und die Bereitschaft, Fehler machen zu dürfen.

Wenn Fehlschläge im Zusammenhang mit Experimenten jedoch das Ende der Karriere bedeuten, schreckt die Angst vor dem Versagen auch Querdenker ab und erstickt neue Ideen im Keim.

Das bedeutet: Wenn Sie innovativ sein wollen, ist Untätigkeit der schlimmste Fehler – und der einzige, der bestraft werden sollte.

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