Querdenker muss man aushalten können

„Sind Sie ein Querdenker? Dann kommen Sie in unser Team!“
„Pioniere gesucht, die für mehr Innovation sorgen und mutige Lösungen anstoßen!“

Solche Statements dürfen heute in keiner ernstzunehmenden Stellenanzeige fehlen. Denn in vielen Unternehmen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Innovation und neues Denken entscheidende Erfolgsfaktoren für die Zukunft sind. Deshalb die proklamierte Suche nach Quer- und Andersdenkern.



Querdenker – Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Was uns total nervt und schier verrückt werden lässt: Zwischen der Absichtserklärung und dem tatsächlichen Handeln in den Unternehmen liegt ein fast unüberwindlicher Graben von der Tiefe des Grand Canyons.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Querdenker muss man aushalten können. Das sind Menschen, die ihren eigenen Kopf haben und sich nicht mit einem einfachen Nein zufriedengeben. Das kann manchmal ziemlich anstrengend sein und darauf hat man keine Lust.

Deshalb läuft in nicht wenigen Unternehmen das Einstellungsverfahren darauf hinaus, dass zwar offiziell „Querdenker“ gesucht werden, tatsächlich aber Kopien des Chefs eingestellt werden. Diese Miniaturausgaben sehen so aus wie der Chef, reden wie der Chef und denken wie der Chef. Und genau das ist das Problem. Energie entsteht aus Gegensätzen.

Wirklich gute Ideen entstehen nur in einem Umfeld, das Widersprüche nicht nur zulässt, sondern geradezu fordert – und das nicht nur per Stellenanzeige.

Mehr dazu in „Alles, außer gewöhnlich!“ Gibt es auch in jeder Buchhandlung.

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