Wer viel misst, misst viel Mist

Also wird gemessen, was messbar ist. Und das, was nicht messbar ist, wird messbar gemacht – Produktivität, Kosten, Wachstum, Marktanteile, Innovationskraft, Kundenzufriedenheit, Fluktuation. Und aus den Messdaten lassen sich herrlich Kennzahlen auftürmen.


Vom Sinn und Unsinn der Kennzahlen

Im Personalwesen beispielsweise werden Kennzahlen erdacht, wie die Know-how-Träger-Quote, die Quote der Mitarbeiterentwicklungsvereinbarungen, die Anzahl der eingereichten Verbesserungsvorschläge je Mitarbeiter oder die Fluktuationsquote.

Man kann das alles bis zur letzten Kommastelle rechnen. Nur: Was sagt es aus? Fluktuation? Dass die Mitarbeiter zufrieden sind? Unzufrieden sind? Dass die Mitarbeiter keine Alternativen haben? Dass die Klugen gehen und die Schwachköpfe bleiben? Oder umgekehrt? Dass die Mitarbeiter nicht mobil sind? Dass dem Unternehmen frisches Blut fehlt? Was soll man jetzt mit den Messdaten, Quoten, Kennzahlen anfangen? Sind sie Entscheidungsgrundlage? Sind sie entscheidungsrelevant?

Welche Antwort haben wir damit NICHT bekommen?
Welche Frage haben wir damit NICHT gestellt?

Nicht alles Messbare ist wichtig

Natürlich gibt es Messbares im Unternehmen, das sehr wichtig ist. Aber andersherum gilt auch: Nicht alles Messbare ist wichtig. Oder, um es mit Albert Einstein zu sagen: „Nicht alles, was zählt, kann gezählt werden. Und nicht alles, was gezählt werden kann, zählt.“

Mehr dazu in unserem Buch „Hört auf zu arbeiten!“. Gibt es auch in jeder Buchhandlung.

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