Warum Ablehnung nicht Ablenkung werden darf

AblehnungPeter war nach seinem Vortrag fix und fertig. Da war dieser Typ, vorne rechts in der zweiten Reihe. Wenn der Saal lachte, verzog er keine Miene. Er starrte nur nach vorne, wie durch Peter hindurch. Der Vortrag gefiel ihm offensichtlich überhaupt nicht. Seine Ablehnung war deutlich zu spüren.

Mit seiner negativen Ausstrahlung zog er den ganzen Vortrag hindurch Peters Aufmerksamkeit auf sich. Eine ganze Stunde lang. Immer wieder schaute Peter hin, sah das verdrießliche Gesicht dieses Mannes und ärgerte sich. Ja, und gleichzeitig ärgerte sich Peter über sich selbst, dass er so fixiert auf diesen Typen war.

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Finger weg! Der Alptraum eines Arbeitstages …

Persönlicher AlptraumDer amerikanische Investor Warren Buffett ist bekanntlich einer der erfolgreichsten Geschäftsleute und einer der reichsten Menschen der Welt. Überraschenderweise schreibt er über sich und seinen Geschäftspartner Charlie Munger:

„Wir haben nicht gelernt, schwierige Probleme im Geschäftsleben zu lösen. Was wir gelernt haben: sie zu vermeiden.“

Dieser Satz hat uns regelrecht elektrisiert, weil er unsere Einstellung exakt auf den Punkt bringt: Wenn es um Erfolg geht, dann tauchen auffällig oft Begriffe wie Fokus, Konzentration und Zielverpflichtung auf. Aber zum Erfolg gehört auch das Gegenteil, nämlich zu wissen, was man nicht will. Was ist Ihr Alptraum-Szenario? weiterlesen

Warum die Deadline der natürliche Feind des Perfektionismus ist

deadline-perfektionismus

Frank ist Perfektionist. Das ist weder eine positive noch eine negative Aussage über ihn, sondern einfach nur eine seiner Eigenschaften: Er macht alles ganz genau. Auf den Millimeter.

Gut wäre das, wenn Frank Neurochirurg wäre. Oder Uhrmacher. Oder Pilot. Oder wenn er zur Boxencrew des Ferrari-Formel-1-Teams gehören würde. Tut er aber nicht. Stattdessen hat Frank zusammen mit seiner Frau eine kleine Pizzeria aufgemacht. Und da ist Perfektionismus schlicht gesagt eine Katastrophe. weiterlesen