Bewerbungsgespräche – Vom Bewerber im Wohnwagen

BewerbungsgesprächeEin Freund von uns hat ein Grundstück gekauft, um ein Haus darauf zu bauen. Und was hat er als nächstes getan? Einen Architekten beauftragt? Falsch geraten…

Nein, er hat sich einen Wohnwagen organisiert und den auf das Grundstück geschoben. Dann hat er dort zwei Wochen lang gewohnt. Im Wohnwagen. Auf seinem neuen Grundstück.

Alle, die ihn kennen, inklusive der neuen Nachbarn, waren etwas besorgt. Midlife Crisis, Sinnkrise oder Schlimmeres?

Zugegeben, das ist ganz schön schräg. Na, sagen wir: unkonventionell. Und zwei Wochen in einem Wohnwagen, das hört sich auch nicht sonderlich komfortabel an, finden wir.

Aber unser Freund hat ganz schön clever gehandelt: Denn nach den zwei Wochen wusste er über sein Grundstück alles. Wo genau die Sonne aufgeht, wo sie im Tagesverlauf scheint, wo Bäume Schatten werfen, wo sich bei Regen Pfützen bilden, welchen Blick es an welcher Stelle in alle Himmelsrichtungen gibt, welcher Platz ihm der liebste zum Sitzen ist, wo ein idealer Platz für die Terrasse wäre, ein Platz für einen kleinen Teich, eine Ecke für Gartenmöbel. Kurz: Er hat ein Gefühl für sein Grundstück und eine Vorstellung seines Hauses entwickelt. Und nun kann er dem Architekt genau sagen, was er will. weiterlesen

Geschichten, die wir uns selbst erzählen

GeschichtenPeters Onkel Joachim hat Humor. Ziemlich viel sogar. Es gibt kaum jemanden, der Witze so erzählen kann wie er: Pointen gekonnt hinauszögern … und dann Raketen zünden, dass man vor Lachen keine Luft mehr bekommt! Er ist darin sooo gut, dass es eine wahre Freude ist, nur daran zu denken. Onkel Joachim muss sich um Einladungen nicht sorgen. Auf jeder Feier ist er die Stimmungs-Kanone Nummer eins. weiterlesen

Warum Cirque du Soleil Beurteilungsgespräche stoppt (und Sie es auch tun sollten)

BeurteilungsgesprächDer Kreis schließt sich. Als Anja noch als Managementberaterin bei Accenture tätig war, musste sie feststellen, dass der Job viele gute Seiten und auch einige ziemlich schlechte hat. Eine dieser Schattenseiten war das jährliche Beurteilungsgespräch – eine unsägliche Standardroutine, die seit Jahrzehnten zum Repertoire des Das-Macht-Man-So-Managements gehört.

Und nun spricht sich ausgerechnet der Chef von Accenture, Pierre Nanterme, in einem Interview mit der Washington Post für die Abschaffung von Beurteilungsgesprächen aus!

Schade, dass er erst jetzt auf diese blendende Idee gekommen ist.

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Fünf Eigenschaften wirklich interessanter Menschen

Interessante Menschen

Unser Beruf ist ein großes Privileg. Ja, wir finden, dass wir den besten Beruf der Welt haben: Wir fühlen uns glücklich, dass wir das tun können, was wir mögen – in verschiedenen Ländern und Kulturen unterwegs sein, auf spannenden Veranstaltungen sprechen, mit einer großen Vielfalt von Führungskräften arbeiten – und vor allem begeistert uns, dass wir dabei immer wieder äußerst interessante Menschen aus ganz verschiedenen Bereichen wie Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Spitzensport oder Kunst treffen.

So unterschiedlich diese Menschen auch sind, es gibt dennoch ein paar bemerkenswerte Dinge, die sie alle gemeinsam haben.

Hier unsere top fünf Charakteristika wirklich interessanter Menschen: weiterlesen

Die Kunst zu lernen

Lernen - Die Kunst des Lernens

Lebenslanges Lernen ist wichtig, da erzählen wir Ihnen nichts Neues. Neu aber ist die Matrix, die Peter im Video vorstellt. Egal ob Sie Eltern, Lehrer, Teamleitung oder Chef sind, in einem Zeitalter, in dem die einzige Konstante die Veränderung ist, gibt es nur eine Strategie: Wir müssen jeden Tag daran arbeiten, ein Umfeld zu schaffen, das es ermöglicht, so schnell zu lernen wie die Welt sich verändert.

Die 2 überraschenden Dimensionen des Lernens … HIER

 

Die einzige wirklich sinnvolle Bedienungsanleitung

BedienungsanleitungZum Thema Bedienungsanleitung haben wir ein zwiespältiges Verhältnis: Dort, wo erst einmal das Studium einer ellenlangen Anleitung erforderlich ist, um ein Gerät zum Laufen zu bringen, ist in der Produktentwicklung etwas schief gelaufen! Wir finden, dass intuitives Design es dem Nutzer ermöglichen sollte, Alltagsgegenstände wie das Smartphone, das Navi, den Nasenhaarschneider und die Espressomaschine auch ohne das extensive Studium einer Anleitung zu bedienen.

Bedauerlich finden wir allerdings, dass es für die wirklich wichtigen Dinge im Leben KEINE Anleitung gibt: weiterlesen

Warum Ablehnung nicht Ablenkung werden darf

AblehnungPeter war nach seinem Vortrag fix und fertig. Da war dieser Typ, vorne rechts in der zweiten Reihe. Wenn der Saal lachte, verzog er keine Miene. Er starrte nur nach vorne, wie durch Peter hindurch. Der Vortrag gefiel ihm offensichtlich überhaupt nicht. Seine Ablehnung war deutlich zu spüren.

Mit seiner negativen Ausstrahlung zog er den ganzen Vortrag hindurch Peters Aufmerksamkeit auf sich. Eine ganze Stunde lang. Immer wieder schaute Peter hin, sah das verdrießliche Gesicht dieses Mannes und ärgerte sich. Ja, und gleichzeitig ärgerte sich Peter über sich selbst, dass er so fixiert auf diesen Typen war.

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