Billige Plätze am Spielfeldrand

Kritik von Kritikern am Spielfeldrand

Wir lieben Kritik! Aber, ganz ehrlich, außerdem hassen wir Kritik. Kritik ist nämlich nicht gleich Kritik…

In unseren Büchern und mit unseren Vorträgen wollen wir Menschen Mut machen, für etwas einzustehen, etwas zu bewegen – in ihrem Unternehmen und in ihrer Welt. Daran hängt unser Herz. Viele unserer Leser und Zuhörer teilen diesen Spirit, das spüren wir in vielen Mails und Gesprächen. Sie begnügen sich nicht damit, darauf zu warten, dass der Wind in ihre Richtung weht, sondern sie stehen auf. Sie handeln. Sie bewegen.

Aber klar ist auch: Sobald du für eine Sache einstehst, sobald du etwas anstößt – und sei es nur ein kleines Rädchen in einem großen Räderwerk – dann hagelt es Kritik! Dann kommen die destruktiven Skeptiker aus ihren Löchern, jene Menschen, die sich dazu aufgerufen fühlen, alles schlecht zu reden, alles im Ansatz zu zerreißen, jedes neue Ideenpflänzchen noch im Keim zu ersticken.

Natürlich bringt uns das auf die Palme! Um wieder runter auf den Boden zu kommen, hilft uns dann ein wunderbares Zitat von Theodore Roosevelt:

„Nicht der Kritiker zählt, nicht derjenige, der darauf hinweist, wie ein starker Mann strauchelt oder wo ein tätiger Mensch etwas hätte besser machen können. Das Ansehen gebührt dem Menschen, der sich tatsächlich in der Arena befindet, dessen Gesicht mit Staub, Schweiß und Blut verschmiert ist und der mutig kämpft und dabei irrt…“

Dieses Bild finden wir wunderbar, denn unser Respekt gehört den Menschen, die in der Arena für eine Verbesserung, eine Idee oder eine Sache mit offenem Ausgang kämpfen.

Und diese Menschen, die sich erdreisten von den billigen Plätzen auf der Zuschauertribüne herunterzupfeifen, diese Mister Ich-weiß-alles-besser, die selber noch nie etwas riskiert haben, diese selbstgerechten Trolle, die am Spielfeldrand stehen und ungefragt Häme verbreiten (vor allem im Internet tummeln sie sich!) – sie können uns den Buckel runterrutschen!
Denn sie zählen nicht.

Und trotzdem: Es gibt auch noch eine andere Sorte Kritik. Eine, die zählt, auch wenn sie selten ist. Und diese Kritik kommt von jemandem, der – so formuliert es Roosevelt – selbst „größte Begeisterung und höchste Hingabe kennt, der sein Leben für eine ehrenwerte Sache investiert“, der selbst in der Arena kämpft und aus eigenem Erleben weiß, wovon er spricht.

Wenn ein solcher Mitstreiter mit Respekt konstruktive Kritik übt, dann sagen wir: DANKE! Und versuchen, es das nächste Mal besser zu machen.

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