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OUTTAKES :-)
Ein bisschen Spaß muss sein!

Äpfel, die nach Trauben schmecken - BH's, die sich in Einkaufstüten
verwandeln lassen - medizinisches Kuh-lecken und Saugschlappen
mit integrierten Turbinen... Genial - oder genial daneben?
Immer wieder stolpern wir über Innovationen, auf deren
Entwicklung wir schon ewig gewartet haben. Manchmal aber auch
über Kuriositäten, die die Welt nicht braucht. Oder vielleicht
doch? Viel
Spaß!
High-tech Toilette
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
7/2009
Eine aus unserer Sicht sehr skurrile Seite des japanischen Alltags sind die
Toiletten. Nirgendwo auf der Welt findet sich auf dem stillen Örtchen so viel
High Tech wie in Japan: Klos mit verstellbarer Sitztemperatur, automatischer
Deo-Besprühung nach der Benutzung und sogar mit Tornado-Spülung. Japans
Hightech-Klos, deren Schaltpanels frappierende Ähnlichkeit mit dem Cockpit eines
Kampfjets aufweisen, bieten aber noch mehr: Sie führen auch Gesundheitschecks
durch. Ist ja auch sehr praktisch, finden wir, denn so eine Untersuchung ganz
nebenbei auf dem Klo kann ja schließlich den Gang zum Arzt ersparen. Die Analyse
des Stuhlgangs erfolgt mit Hilfe eines integrierten Minilabors.
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Quelle:
www.inax.co.jp |
Jetzt hat die Firma Inax noch einen drauf gesetzt: FKF-20M heißt das Modell, das
das Ergebnis der Analyse auch per RSS aufs Handy schickt. Jeder Stuhl-Gang
erhält dafür seine eigene Website. Ein gutes Geschäft mit dem Geschäft, oder?
Linktipp
www.inax.co.jp
Official Irish Dirt
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
6/2009
„So ein Dreck!“ Das dachten wir uns, als wir auf die Website der irischen Auld
Sod Export Company stießen. Die verkaufen ihren Dreck – “Official Irish Dirt“ –
nämlich in Dosen. Oder als Geschenkbox in der Porzellanschale für 44,90
US-Dollar. Damit man irischen Klee im Garten stilgerecht anpflanzen – oder sich
unter irischer Erde bestatten lassen kann.
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Quelle:
www.officialirishdirt.com |
Hätten wir den Dreck aus unserem Garten nur behalten, anstatt ihn lastwagenweise
für teures Geld abtransportieren zu lassen, nachdem der Garten neu angelegt war.
Bestimmt hätten sich in den USA und Kanada – dort wo der irische Dreck sich
(neben China!) ausgezeichnet verkauft – auch ein paar Leute mit deutschen
Wurzeln gefunden. Denen hätten wir unsere Gartenüberbleibsel als „Oritschinel
Heidelbörg Dört“ gern für 50 Euro das Paket verkauft. Aber so ... sind es eben
die Iren, die einen Weg gefunden haben, wie man buchstäblich aus Dreck Geld
macht!
Linktipp
Homepage Official Irish Dirt
Kuhwasser
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
5/2009
Wir lieben es zu reisen. Wir lieben fremde Kulturen. Wir lieben
Sitten, die uns manchmal seltsam erscheinen. Und wir lieben auch den
Nervenkitzel, den wir immer dann erfahren, wenn wir in einem Land sind, in dem
wir die Speisekarte nicht lesen können und deswegen keine Ahnung haben, was
genau uns da gerade serviert wird. In Indien allerdings werden wir künftig ein
wenig zaghafter sein, wenn wir uns ein Getränk bestellen: "Anja, schmeckt dein
Bier auch so schal? Und, Peter, wo ist denn der Schaum hin?"
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Quelle:
www.cowurine.comm |
Denn vielleicht, vielleicht ist das in Wahrheit Rinderpipi. Schluck! Jedenfalls
will die Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS), eine hindu-nationalistische Gruppe,
ein Getränk aus Kuh-Urin auf den Markt bringen. Nicht nur die Kuh ist den Indern
heilig – auch all das, was sie im Laufe eines langen Tages so absondert. Die RSS
glaubt, der Drink könne gegen Hautkrankheiten, Impotenz, Kreislaufstörungen, und
– Achtung, bitte – gegen Aids und Krebs helfen. Na denn Prost!
Ein Softdrink aus Urin ist sicher irgendwo auch ein innovativer Gedanke, aber
keiner, mit dem wir uns zu lange beschäftigen möchten. Selbst dann nicht, wenn
uns auch hierzulande esoterisch angehauchte Buchautoren versichern wollen wie
gesund der „ganz besondere Saft“ doch angeblich sei. Nein, danke! Wir halten es
da eher mit Marius-Müller Westernhagen: „Pipi ist kein Name und auch kein
Getränk. Mancher muss schon rennen, wenn er nur an Pipi denkt.“
Linktipps
Homepage Cow Urine
Therapy
Förster & Kreuz in Indien
Josh Freese
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
4/2009
Wir schreiben das Jahr 2009. Planet Erde. Vereinigte Staaten von Amerika.
Großstadt. Elektronikmarkt. Musikabteilung. Es ist Freitagnachmittag. Zwei
Kunden, verteilt auf 80 Regale. Ein Verkäufer surft im Internet. Ein anderer
bohrt in der Nase. An den Kassen herrscht beklemmende Stille. Selbst ein
Beobachter, der nicht über Brancheninsiderkenntnisse verfügt, kapiert: Die
Musikindustrie hat ein massives Problem. Josh Freese aber stört das wenig.
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Quelle: www.joshfreese.com |
Josh ist Schlagzeuger, Songwriter und ein kreativer Kopf. Weil sein erstes
Soloalbum auch nicht besser anlief als die Alben anderer Kollegen, dachte er
sich eine total verrückte Vermarktungsstrategie aus: Die ersten 15 Käufer, die
sein Album nicht zum Ladenpreis erwerben, sondern für 50 Dollar direkt bei ihm
kaufen, ruft er persönlich an, um sich zu bedanken. Die ersten 15, die bereit
sind, sogar 500 Dollar auf den Tisch zu legen, dürfen – jeder einzeln natürlich
– mit ihm im Floating-Tank im warmen Wasser dümpeln. Je höher der Preis, desto
exklusiver die Extras, die er anbietet. Sauftouren mit Josh. Gemeinsame Besuche
im Wachsfigurenkabinett. Auch als persönlichen Assistenten kann man ihn haben:
Inklusive Album macht das 75.000 Dollar am Tag. Nicht ganz günstig, aber sicher
ziemlich unterhaltsam.
Linktipp
Homepage Josh
Freese
Der Kaugummi gegen Körpergeruch
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
03/2009
Mann, wie ekelhaft! Da sitzt du im Wellnessbereich eines schönen Hotels in der
Sauna und der Typ neben dir hat entweder anderthalb Pfund Tsatsiki zu Abend
gegessen oder schluckt täglich eine halbe Packung Knoblauchpillen. Toleranz ist
eine Tugend, aber in einer solchen Situation läge man lieber unter den Rädern
eines Achttonners. Oder noch lieber: der Emittent läge drunter.
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Was wir da noch nicht wussten: Der lebenden Stinkbombe in der Sauna hätte man
einfach einen Kaugummi anbieten können. Natürlich nicht irgendeinen, denn der
Mann hatte ja nicht bloß Mundgeruch, sondern müffelte aus allen Poren. Doch der
japanische Kaugummihersteller Otoko Kaoru verspricht, dass sein Produkt den
übelsten Köpergeruch in Rosenduft verwandelt. L’odeur des roses, kein Witz! Wenn
sich dieses Produkt durchsetzt, ist demnächst Vorsicht geboten, wenn Ihnen
jemand einen Kaugummi anbietet: Es kann eine nette Geste sein – oder eine
Frechheit.
Worauf wir jetzt noch warten: den Kaugummi, durch den man aus allen Poren nach
Knoblauch stinkt – um sich Platz zu schaffen in überfüllten U-Bahnen, Aufzügen
und Saunen...
Linktipp
Homepage Otoko Kaoru
Need-a-problem
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
02/2009
Finanzkrise, Nahostkrise, Formkrise bei Lukas Podolski, Ehekrise bei Jennifer
Lopez und Marc Anthony – hat die Welt eigentlich nicht Probleme genug?
Nö. Der Beweis: www.needaproblem.com. Hier können Sie Probleme kaufen. Ja
richtig, Sie kaufen sich das Problem – und nicht etwa die Lösung. Denn das wäre
ja langweilig.
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Quelle:
www.needaproblem.com |
„Triviale“ und „einfache Probleme“ schlagen mit einem bzw. fünf Euro zu Buche.
Ein „normales“ Problem kostet immerhin schon 50 Euro und wer für 500 Euro ein
„schwieriges“ Problem gelöst hat, kann gerne auch noch 5000 Euro für ein „fast
unlösbares“ Problem hinblättern. Endlich mal einen echte Herausforderung! Dafür
sollte er/sie vorsichtshalber schon mal die Koffer packen, um ans andere Ende
der Welt zu reisen. Preiswertere Probleme zu lösen, kann hingegen bedeuten, mit
irgendeiner S-Bahn bis zur Endhaltestelle zu fahren und dort zu Abend zu essen.
Probieren Sie’s einfach mal aus. Dieses Problem bekommen Sie jetzt kostenlos von
uns. Es ist gar nicht so einfach.
Es ist schon verrückt! Die einen jammern, dass ihre Probleme über ihnen
zusammenschlagen und die anderen können offensichtlich nicht genug davon
bekommen. Und wieder zeigt sich: Die Möglichkeiten, Geld zu verdienen, sind
schier unbegrenzt.
Linktipp
Homepage "Need a
Problem"
Affentheater
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
01/2009
Neulich bei einem Briefing in Spanien. Der Chef des Unternehmens, Typ Antonio
Banderas unter Starkstrom, versucht uns wort- und gestenreich das besondere
soziale Gefüge seiner Organisation nahe zu bringen. Plötzlich springt er auf,
rennt zu seinem Schrank und zieht eine Schachtel hervor. Und dann holt er
lautstark kommentierend kleine Spielzeugaffen raus. Erst zwei, dann drei. Und
stellt sie auf seinem Schreibtisch auf. Und noch einen. Und noch einen. Aber
nicht irgendwelche, sondern Figuren aus dem Büroalltag. Schreibtisch, Chefsessel
und dezente Krawatten inklusive.
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Quelle:
www.thinkgeek.com |
"Monkey Business" heißt das Set, das Sie für das plastische Verdeutlichen von
Bürohierarchien und neusten Kollegenmätzchen DRINGEND brauchen. Wenn Sie also
noch ein Geburtstagsgeschenk für Ihren Chef oder einen lieben Kollegen
benötigen...
Wireless Dental Camera
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
12/2008
Ein kleiner Knigge-Test: Wie weisen Sie jemanden, der Zahnstein wie die Rocky
Mountains hat, maximal rücksichtsvoll und empathisch darauf hin, dass er
gefälligst mal wieder beim Zahnarzt zur Prophylaxe mit schwerem Gerät gehen
sollte? Gar nicht so einfach. Wir haben uns kürzlich über diese Frage Gedanken
gemacht. Und nein, wir nennen hier keine Namen. Jedenfalls stießen wir kurze
Zeit später beim Surfen im Internet zufällig auf ein Produkt, das uns jetzt in
der Vorweihnachtszeit geradezu als ideales Geschenk erscheint für ... nun ja.
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Quelle:
www.chinavasion.com |
Mit der drahtlosen Dentalkamera von Chinavasion kann jeder Expeditionen als
Mundhöhlenforscher unternehmen und in die schonungslose Wahrheit über sein
Gebiss eindringen. Und zwar auf Breitwand und in Farbe. Der scharfe
1,3-Megapixel-Liveblick bis an den Horizont der Speiseröhre lässt sich
problemlos auf den Plasmabildschirm des heimischen TV übertragen.
Enthüllungsfernsehen der ganz eigenen Art. Da bekommen wir Gänsehaut ...
Edible.com
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
11/2008
Bei unserem Besuch
in China waren wir kulinarisch auf einige
Skurrilitäten gefasst. Aber als wir an einem Marktstand mit gegrillten
Skorpionen vorbeikamen, machte sich ein flaues Gefühl in unserer Magengegend breit. Als dieses Gefühl
nachließ, war unser erster Gedanke: Was müsste man tun, um so etwas in Europa zu
verkaufen? Der zweite Gedanke: Wetten, dass es längst einen Anbieter gibt, der
das bereits erfolgreich umsetzt?
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Als wir wieder Zugang zum Internet hatten, war die Wette schnell gewonnen: Wen der Heißhunger auf Skorpion packt, der kann sich vertrauensvoll an
die britische Firma Edible wenden. Und bekommt auf der Website edible.com
vielleicht sogar Appetit auf mehr. Wie wäre es etwa mit einer Tüte gerösteter
Ameisen? Oder einer Dose Ragout vom Flusskrokodil für schlappe 12 britische
Pfund? Wer die Ameisen nicht geröstet mag, kann sie auch mit Schokolade
überzogen haben. Ein nettes Dessert nach dem geräucherten
Klapperschlangenfleisch oder den gegrillten Regenwürmern. Guten Appetit!
Linktipps
Mehr
Outtakes,
Skurrilitäten und Kuriositäten
Edible
Homepage
Förster
& Kreuz in Peking
Roboter Hocker – Faulheit kennt keine Grenzen
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 10/2008
Viele große Erfindungen haben ihren Ursprung in der angeborenen Faulheit des
Menschen. Und seinem steten Bemühen, sich das Leben bequemer zu gestalten: Sonst
gäbe es keine Kühlschränke, Waschmaschinen, Saugroboter oder Fernbedienungen.
Das Ausmaß an Faulheit aber, das zu dieser Erfindung geführt hat, muss schier
grenzenlos sein: Der
Robostool ist ein Hocker, der
auf
Knopfdruck herbeirollt und sich unter die Füße schiebt. Der
Follow-me-Modus macht den Robostool zum treuen Begleiter quer durchs
Haus, um bei Bedarf sofort zur Stelle zu sein...
UroClub – Das besondere Handicap auf dem Golfplatz
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 8/2008
Aufgepasst, liebe Golfer mit schwacher Blase: Mit diesem Schläger wird Ihnen
geholfen. Der UroClub ist
innen hohl, so dass man, wenn’s auf freier Bahn mal ganz dringend wird und kein
stilles Örtchen in Sicht ist, die Notdurft dezent in den Stil entledigen und
dann zuschrauben kann.
Dazu gibt es einen Lendenschurz, der vor neugierigen Blicken schützt. Absolut
wasserdichtes und rostfreies Material, verspricht der Anbieter. Die Länge des
UroClub entspricht einem 7er-Eisen. Fassungsvermögen: mehr als ein halber Liter.
Und wenn ausnahmsweise mal kein Golfplatz in Sicht ist, kann der UroClub auch im
Stau, in der U-Bahn oder beim Shopping für Erleichterung sorgen ;-)
Das selbstschwitzende Trikot
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 7/2008
Just zur EM kursierte ein innovativer Trikot-Prototyp im
Internet, der es den Fußballfans erlaubt, mit ihren
Fußballidolen nicht nur mitzufiebern, sondern auch vom
heimischen Sofa aus mitzuschwitzen.
Das selbstschwitzende Hightech-Trikot (Camiseta que suda) von
der Tüftlerin Mariana Rivera hat eingearbeitete Mikrosensoren,
die auf die Lautstärke der Fernsehübertragung reagieren.
Steigt der Pegel – üblicherweise bei spannenden Spielszenen –,
befeuchten kleine Wasserpumpen die Achselregion. Der Spieler
schwitzt auf dem Rasen, der Fan schwitzt vor dem Fernseher.
Das ist Identifikation pur!
Fit bleiben dank Fechten
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 6/2008
Je öfter es im Kreuz klemmt und zwickt, desto attraktiver
werden Kreuzworträtsel als Sportersatz. Gerade im Alter
erfordert es eiserne Disziplin, sich fit zu halten. "Viel
Bewegung", heißt es da immer, sei enorm wichtig.
Richtig zur Sache geht’s im katholischen Altersheim Corpus
Christi in Melbourne – und zwar hieb- und stichfest: Die
Heimbewohner können dort Fechten lernen, was eine gehörige
Portion körperlicher Koordination einfordert und fördert.
Lebenslanges Lernen in puncto proaktiver Konfliktbewältigung?
Honi soit qui mal y pense - Ein Schuft, wer sich Böses dabei
denkt!
Viermal pro Woche Millionär? Kein Problem.
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 5/2008
Hin und wieder mal Millionär sein, oder sogar Milliardär – das
ist kein Problem mehr. Die US-Firma Customreceipts stellt
gefälschte Geldautomaten-Quittungen her. Name,
Auszahlungsbetrag und die Füllhöhe des Kontostands sind frei
wählbar. So können Sie ganz lässig die nette Dame neben Ihnen
an der Bar beeindrucken, indem Sie Ihre Telefonnummer auf die
Rückseite dieses fingierten Belegs notieren...
Vorbei die Zeiten, als Sie Ihren fetten geleasten
Audi-BMW-Mercedes dynamisch vor der Bar im absoluten Halteverbot
parken mussten, um Eindruck zu schinden. Auch auf die meterdicke
teure Sonnenbrille, durch die Sie kaum noch die Umrisse Ihres
Gegenübers erkennen können, können Sie zukünftig getrost
verzichten. Denn Zahlen lügen nie. Ein Monatsabo mit vier
individuell angefertigten Belegen pro Woche – mit jeweils
aktuellem Datum, versteht sich – kostet 6 US-Dollar.
Coolnessfaktor XXL!
Energy Potato Chips – Von wegen Dickmacher
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe
4/2008
Chips als Dickmacher? So ein Quatsch. Der US-Amerikanische Hersteller Golden Flake Snack Foods, Inc. aus Alabama
hat die Antwort auf das
Dickmacher-Image von Kartoffelchips:
Energy Potato Chips, die
mit den Fitmachern Taurin, Koffein und Vitaminen angereichert sind. Ade Couch,
ahoi aktives Sportlerdasein!
Aber wirken die Chips tatsächlich kraftspendend? Zwar ist der
Hersteller Sponsor eines Football-Clubs, aber das muss nichts
heißen. Immerhin prangte der Whiskeyhersteller Jack Daniel's
einst auf den Trikots des FC St. Pauli und Eintracht
Braunschweig warb für den Kräuterlikör Jägermeister. Nach wie
vor gilt bei Chips, Schnaps und Sport: Nur nicht übertreiben.
The Wave Box
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 3/2008
Die nächste Ausfahrt zur Raststätte oder Einfahrt zum Drive-In
waren bisher wohl die bequemsten und schnellsten Alternativen,
um auf einer längeren Autofahrt den Hunger zu stillen. Doch
wer überhaupt keine Zeit zu verlieren und zudem Appetit auf
Fertigpizza hat ("Ach wie schön wär’s doch auf dem heimischen
Sofa vorm Fernseher, statt im Stau zu stehen!") – dem wird mit
der WaveBox geholfen:
In dieser tragbaren Mikrowelle, die sich an den
Zigarettenanzünder im Auto anschließen lässt, kann man ganz
lässig auf dem Beifahrersitz eine Pizza backen – ohne anhalten
zu müssen. Auch gibt’s für Pizzabacken auf der Überholspur noch
(!) keine Punkte in Flensburg. Also dann: Mahlzeit und gute
Fahrt!
Love Body
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 2/2008
Sich sein Gegenüber "schöntrinken" gilt bei der Partnersuche
als probates Mittel – gerade zur Faschingszeit. Sich selbst
aber schöntrinken – das geht nur in Japan. Dort brachte
Coca-Cola ein Getränk namens Love Body für Frauen auf den
Markt, das nicht nur Kalorien abbauen, sondern auch die Brüste
vergrößern soll.
Schon fühlt sich die männliche Zielgruppe des Getränkekonzerns,
der sich in Kooperation mit L'Oréal auch in unseren
Breitengraden als Beauty-Marke positionieren will, übergangen.
Im Internet regt sich Protest: Wegen "ein paar schwachbrüstiger
Japanerinnen" riskiere Coca-Cola, "98 Prozent der Männer" zu
verlieren. Dabei wirkt dieser "Silicon Soft Drink" bei Männern
eh nicht. Angeblich.
Icaro Air – Die
Verknappung der Flugzeit
Quelle:
Business Backstage Report
von Förster & Kreuz, Ausgabe 1/2008
Eine Flugreise zwischen der
ecuadorianischen Hauptstadt Quito und der Hafenstadt Guayaquil
ist eh schon kurz. Die Airline "Icaro" jedoch weiß die
gefühlte Flugzeit noch weiter zu verknappen. Und zwar in jeder
Hinsicht...
"Eine wirklich schöne Überraschung" habe sich die Fluglinie da
einfallen lassen, attestieren die Passagiere. Sie staunten nicht
schlecht, als über den Wolken plötzlich Models eine
Unterwäsche-Modenschau darboten. Die etwa 10-minütigen
Fotoshootings zwischen den Stuhlreihen sollen auf ausgewählten
Inlandsrouten für eine höhere Auslastung der Airline sorgen.
Wenn das mal keine Turbulenzen gibt...
"Als was gehst Du denn
im Fasching?" – "Als Cola-Automat."
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 12/2007
Es soll ja Verrückte geben, da draußen. Will man ihnen nicht
im Dunkeln begegnen und auch nicht darauf vertrauen, dass die
Tricks aus dem Selbstverteidigungskurs tatsächlich
funktionieren, hilft nur eines: sich unsichtbar zu machen. Oder
man verkleidet sich, dank einer verqueren Erfindung aus Japan,
als Coca-Cola-Automat.
Das funktioniert so: In Sekundenschnelle wird aus einer
unscheinbaren Schürze eine quadratisch-praktische
Automaten-Attrappe, die Schutz vor Verfolgern bieten soll. So
verkleidet lässt es sich hinter der nächsten Straßenecke ganz
lässig warten, bis die Gefahr vorüber ist. Und falls doch mal
jemand Geld einwerfen sollte: auf der Flucht immer auch ein paar
Dosen Cola dabei haben...
Fish Reflexology Spa –
Knabberspaß unter Wasser
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 11/2007
Normalerweise ist es so: Menschen essen Fische, vor allem
freitags. In Singapur liegen die Dinge anders. Dort kann
man sich eine Massage der anderen Art gönnen, und zwar nicht
nur freitags: Man taucht seine Füße in ein Warmwasserbassin,
in dem kleine "Knabberfische" schwimmen. Diese saugen sich
alsbald an den gestressten Füßen fest, knabbern überflüssige
Hornhaut ab und sorgen so für eine wohltuende
Reflexzonen-Massage.
Ganz aufessen tun sie die Menschen, denen die Füße gehören, dann
aber doch nicht. Erleben kann man diesen Kitzelspaß in der
Singapore Underwater World auf der vorgelagerten Insel Sentosa.
Zwei mal 20 Minuten Entspannung – erst dank professioneller
Massagefische, danach von professionellen Fußmasseuren – kosten
etwa 16 Euro.
Bradwörschd mit Kraut auf Schienen
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 10/2007
"Wir müssen mehr auf die Schiene verlagern", hört man dieser
Tage häufiger in den Nachrichten. Ein Nürnberger Wirt hat
diese Forderung längst verwirklicht. Neben dem Klassiker
"Essen auf Rädern" gibt es nun auch "Essen auf Schienen": Im
Nürnberger Lokal "Baggers" bestellt man als Kunde nicht mehr
bei einem Kellner, sondern vollautomatisch per Touchscreen –
zum Beispiel mundartgerechte "Zwa klane Bradwörschd mit
Kraut". Diese gleiten kurz darauf und äußerst elegant auf
einem ausgeklügelten Schienensystem zu Tisch. Futuristische
Erlebnisgastronomie in Aktion!
Ganz konsequent ist die Sache dann aber doch nicht zu Ende
gedacht: Dem Schienensystem fehlt nämlich ein Rückwärtsgang. Und
so rücken nach dem Essen doch noch leibhaftige Kellner an, um
die Tische abzuräumen. Wozu dann der ganze Aufwand? Können die
nicht auch das Essen servieren? Aber das wäre ja schade um die
schönen Schienen. Und auch langweiliger.
Armchair Cruisers
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 9/2007
Die "Armchair Cruisers" haben der Welt gerade noch gefehlt.
Dank dieser motorisierten Polstersessel muss man während der
Halbzeitpause nicht mehr aufstehen, um sich ein kühles Bier
aus der Küche zu holen. Sondern man bleibt gemütlich sitzen
und gibt ordentlich Vollgas. Der Weg zum Kühlschrank darf auch
ruhig etwas länger ausfallen – etwa bis zur nächsten
Tankstelle.
Dort kann man seinen Feuerstuhl auch gleich volltanken - es
sei denn, man hat einen Armchair Cruiser mit Elektromotor. Die
flotten Ein- oder Zweisitzer werden von einem Familienbetrieb
im US-Bundesstaat Indiana handgefertigt und kosten etwa 3.000
Euro. Das Motto der Bastler: "We make fine furniture fast!".
Nur das mit der Zulassung dürfte noch ein Problem werden...
Kaffee & Seife
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 8/2007
Wenn der Morgenkaffee nach Seife schmeckt, hat man etwas
falsch gemacht. Was aber, wenn die Seife nach frischem Kaffee
duftet? Gar nicht so abwegig: Die "Shower Shock", eine
koffeinhaltige Seife des amerikanischen Herstellers "Think
Geek", soll notorischen Morgenmuffeln auf die Sprünge helfen.
Denn diese Seife macht nicht nur sauber,
sondern auch wach: Das Koffein soll durch die Haut einziehen und
so in den Blutkreislauf gelangen. Ausgiebiges einreiben mit
Shower Shock verspricht die gleiche Wirkung wie zwei Tassen
Bohnenkaffee. Und dank Zutaten wie Pfefferminze und Zitrone
riecht man nachher im Büro auch nicht nach kaltem Kaffee...
Innovatiönchen, für die bevorstehende Badesaison
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 7/2007
Für Sie: Dieser Badeanzug von Triumph International
lädt müde Akkus wieder auf – garantiert!
Der "Monokini" ist mit 200 schicken Solarzellen der Firma
Conergy bestückt, um iPod oder Handy fernab jeder Steckdose
mit 4 Watt Strom zu versorgen. Die Geräte einfach per
USB-Anschluss an das intelligente Stückchen Stoff anschließen.
Elektrisierend.
Für Ihn: Damit legen Sie garantiert eine schnelle Sohle
hin! Wenn mal wieder kein Öffner, Schweizer Taschenmesser oder
Feuerzeug (Nichtraucherstrand!) zur Hand ist.
Dann ist dieses Paar Flip-Flops Ihr Freund. Denn bevor wir mit
einem laschen "Pffft" eine korkenlose Flasche Wein
aufschrauben, hebeln wir lieber mit einem gekonnt in Szene
gesetztem "Blopp" ein kühles Bier auf. Flaschenöffner
inklusive Sandalen gesehen u.a. bei Amazon ab 39,95 Euro.
Schmerzens- statt Trinkgeld! Hau den Kellner für 5 Euro
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 5/2007
Noch ein skurriles Geschäftsmodell aus China. In Nanjing hat
vor kurzem eine Bar mit dem Namen "Zur aufgehenden Sonne und
zum Abbau von Ärger" eröffnet. Sie richtet sich an frustrierte
Frauen.
Für diese Zielgruppe stehen 20 tolerante
Kellner zur Verfügung, die von den weiblichen Gästen nach
Belieben verprügelt werden dürfen. Für 50 Yuan (etwa 5 Euro) ist
schon mal 'ne Ohrfeige drin. Für eine Totalvermöbelung sind etwa
300 Yuan fällig, Randalieren ist da schon inklusive. Und wenn's
durch Kloppe nicht besser wird, gibt's Klapse: Ein Psychologe
kann ebenfalls in Anspruch genommen werden – aber auf
herkömmliche Weise! Männern ist der Eintritt zu diesem
Etablissement übrigens untersagt.
Minibar mal anders
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 4/2007
Vor der Minibar sind alle gleich. Alle? Egal in welchem Hotel
man hierzulande absteigt – man ahnt schon, was man im
Kühlschrank vorfinden wird: Cola, Bier, Wasser mit & ohne,
Erdnüsse. Anders im Catalina Hotel & Beach Club in Miami: Für
50 Dollar Aufpreis kann man sich verschiedene Varianten für
die Bestückung seiner Minibar aussuchen, darunter ziemlich
ungewöhnliche:
Frisch Verliebte liegen mit der Variante "Get
it on" goldrichtig: Hier gibt’s ne Flasche Schampus, frische
Erdbeeren, essbare Körperfarben und dazu eine kitschige Barry
White-CD. Für Unentschlossene empfiehlt sich das "Schizo-Sortiment":
Fette Chips & gesunde Fruchtsäfte, Süßes & Salziges, usw.
Möchtegern-Rockstars hingegen bekommen 1 Flasche Vodka,
Zigaretten (trotz Rauchverbot im Hotel), Kopfschmerztabletten
und eine kühlende Augenmaske für den "Day After". Randale sind
übrigens nicht im Preis inbegriffen...
Heart Attack Grill
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 3/2007
Hier sind die Debatten um gesättigte Fettsäuren und
Cholesterin ebenso effektiv wie ein Verbot des Nasebohrens!
Der Heart Attack Grill in unserer ehemaligen Wahlheimat in
Tempe, Arizona schockt seit kurzem mit Double-, Triple- oder
Quadruple-"Bypass"-Burgern: Das Rezept von Heart Attack: Viel
Fleisch zwischen den Brötchenhälften und den knappen Outfits
der Kellnerinnen, die im Krankenschwestern- oder
Politessen-Outfit servieren.
Salat und überhaupt Gesundes gibt es nicht
– dafür Zigaretten. Und wer, dem Herzinfarkt nahe, das
Schlachtfeld nicht mehr aufrecht verlassen kann, den schiebt der
charmante Rollstuhlservice bis ans Lenkrad von seinem, äh,
Spritschlucker. Falls Sie also mal in der Gegend sein sollten –
Vergessen Sie den Grand Canyon. This is America!
Fancy a Farmer?
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 2/2007
Die Milch bringt's! Davon sind auch die Single-Landwirte aus
Wales überzeugt. Die Junggesellen wider Willen haben nun eine
ungewöhnliche Aktion gestartet, um endlich ihren Partner fürs
Leben zu finden.
Zum St. Dwynwen's Day - vergleichbar dem
Valentinstag - am vergangenen Donnerstag ließen sie ihre Fotos
auf mehrere tausend Milchflaschen kleben. Auf den Etiketten
findet sich nun ein Foto eines einsamen Junggesellen vom Land
sowie die Adresse einer Partneragentur, die die Vermittlung mit
der einsamen Milchtrinkerin übernimmt.
Die Aktion läuft unter dem Motto "Fancy a farmer?" - zu deutsch
"Lust auf einen Bauern?". Der geistige Vater dieser Idee heißt
Iwan Jones und ist selbst mit Foto auf der Milchflasche
vertreten. Allerdings macht er sich nicht viel Hoffnung:
"Wahrscheinlich wird meine Flasche die letzte sein, die im
Kühlregal stehen bleibt." Wir wünschen trotzdem alles Gute :-)
Schlank-Taste
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 1/2007
"Was heißt Presswurst auf Englisch?" Mit diesem provokanten
Kommentar hatte es TV-Komiker Oliver Pocher einst auf Mariah
Carey abgesehen. Das war zwar nicht charmant – aber es gibt
sicherlich Menschen mit weniger Selbstbewusstsein als die ans
Blitzlicht gewöhnte Popdiva.
Und für diejenigen, die bei jedem Schnappschuss unzufrieden
mit ihrer Figur sind, rückt Hewlett-Packard nun Herstellern
von Diätkost sprichwörtlich auf die Pelle.
Nach dem Motto "Was nicht passt, wird passend gemacht" kann
die neue Generation Digitalkameras per "Slimming Function"
unvorteilhafte Pfunde verschwinden lassen! Laut HP hat man
dadurch etwa 10 Pfund weniger auf der Waage – natürlich nur
optisch. Ein aufwändiger Algorithmus lässt den Hintergrund
dabei in etwa gleich. Um persönliche Kränkungen zu vermeiden,
empfehlen wir allenfalls dezenten Gebrauch dieser Funktion...
Zauber-BH
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 12/2006
Nach dem Push-Up-BH gab es nur noch wenig Innovatives aus der
BH-Forschung zu melden. Damit ist jetzt Schluss: Der
Dessoushersteller Triumph stellte soeben in Japan einen BH
vor, dessen Polsterung sich mit wenigen Handgriffen umwandeln
lässt – und zwar in eine Einkaufstüte bzw. in ein Sackerl (für
unsere Leser aus Österreich;-)).
Hergestellt ist die Unterwäsche aus recycelten
Kunststofffasern. In Japan werden pro Jahr 30 Millionen
Plastiktüten verbraucht, von denen fast ein Drittel nicht
wiederbenutzt wird, wie Triumph erklärte. Vor diesem
Hintergrund sei es wichtig, dass jeder Verbraucher einsehe,
wie wichtig ein Verzicht auf die Tüten sei.
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So können umweltbewusste Japanerinnen, die
den riesigen Plastik-Müllberg des Landes nicht noch weiter
erhöhen wollen, nun endlich Gutes tun. Denn zu dem Zauber-BH
gibt es auch passende Slips mit der Aufschrift "Keine weiteren
Plastiktüten!" Triumph hat ein Patent auf das Prachtstück
beantragt. Die Markteinführung ist zunächst noch nicht geplant.
Wir halten Sie aber auf dem Laufenden...
Zahnbürste mit Musik
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 11/2006
Und vor dem Schlafengehen hier noch etwas für unsere jüngeren
Leser: Eine Zahnbürste mit Musik drin!
Wissenschaftler haben nach einer Lösung gesucht, um Kindern
das Zähneputzen schmackhafter zu machen. Doch die Kinder-Zahnpasten wie "Blendi" oder "Käpt’n Blaubär" mögen
eher zum Rumlutschen am Bürstenkopf verführen als zum aktiven
Putzen...
Die Music Toothbrush schafft hier Abhilfe: Damit man die Musik
hört, muss die Bürste auch sinnvoll benutzt, das heißt
belastet werden. Nur dann gelangt der Klang über die Borsten
an die Zähne und von dort über den Kieferknochen ins Ohr.
Der Hersteller zielt mit diesem
Gerät natürlich nicht nur auf Kinder, sondern auch auf deren
Eltern und die gesamte iPod-Generation.
Keine Frage, die Musik-Zahnbürste hat uns gerade noch gefehlt!
Und neben Klingeltönen wird es dann zukünftig auch Zahnputztöne
zum Herunterladen geben. Wir halten Sie auf dem Laufenden...
WinePod
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 10/2006
Mhh, lecker: Wein endlich selbst herstellen! Diese stylische
Maschine lässt den Traum aus Sonne, Südhang und süßen Trauben
ganz real werden...
Der WinePod ist laut Hersteller "die
komplette Weinkellerei für den persönlichen Bedarf". Das Ding
fasst 75 Liter und hat von der Presse bis zu den Sensoren für
Temperatur und Säure alles, was der Hobbywinzer benötigt. Und
tatsächlich lässt sich der WinePod auch an einen Computer
anschließen: Mit den übermittelten Daten und einer
mitgelieferten Software kann man am Geschmack des zukünftigen
Tropfens noch etwas rumpanschen.
Kostenpunkt: rund 2000 Dollar. Kein Schnäppchen, aber billiger
als ein eigener Weinberg. Und illegale Erntehelfer braucht man
so auch nicht, denn die Trauben kann man sich bequem dazu
liefern lassen! Wem's schmeckt.... Na denn mal Prost!
Spray-on Weight Loss
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 9/2006
In Deutschland ist jeder Vierte mit seinem Körper unzufrieden,
am häufigsten mit dem Umfang. Da würden natürlich auch Sport
und Diät helfen, aber es soll alles "convenient" sein. Nun
gibt es Hoffnung aus dem Wunderland der Diätpillen und
Appetitzügler: CLAmor - Spray-on Weight Loss. Das Wundermittel
wird einfach auf die Mahlzeiten gesprüht und mitgegessen. Das
körpereigene Fettgewebe soll dann alsbald dahin schmelzen, so
dass sich nach 4 Wochen ein neuer, schlanker Mensch in den
Fettaugen der Suppe spiegelt.
Hat uns das etwa noch gefehlt? Anscheinend
ja – der Hersteller verspricht allen Ernstes, dass man CLAmor
als natürliches Nahrungsergänzungsmittel auf die Pommes, das Eis
oder die Currywurst sprühen solle und dann abnehmen würde. Wie
sagte Albert Einstein so schön: "Zwei Dinge sind unendlich: der
Weltraum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin
ich mir nicht ganz sicher."
Sneaky Shorts
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 8/2006
Frucade oder Eierlikör? Alternativen dazu wurden in der
kultigen ORF-Show von Hermes Phettberg nicht angeboten. Doch
die Studiogäste wussten, worauf sie sich bei dem skurrilen
Wiener einließen – und ließen sich einschenken…
Wer bei obiger Fragestellung lieber "Verdursten" wählen würde,
kann diesem Schicksal nun entrinnen: Der geschmackssichere
Mann von heute trägt "Sneaky Shorts" unter seiner Hose: Fast 1
Liter Flüssigkeit lässt sich in die Kammern der Sneaky Shorts
füllen, und mit einem Schlauch auch wieder dezent aus dem
Hosenbein ausschenken. Fällt garantiert nicht auf.
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"Sneaky Shorts" sind heimliche Verbündete,
wenn man sich gerade in einem staubtrockenen Theaterstück und
nicht an einer gut sortierten Cocktailbar aufhält. Wie lange ein
eng anliegendes Erfrischungsgetränk allerdings als solches gilt,
wissen wir nicht. Gerade im Sommer kommt es daher auf die
richtige Füllung an – Körperwarm schmeckt Café immer noch besser
als Cola. Na denn, Prost, auf diese queergedachte Innovation!
Grapples
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 7/2006
Keine Frage: Äpfel schmecken gut und Trauben sind auch ganz
lecker. Aber mal ehrlich: Haben Sie jemals darüber
nachgedacht, ob es nicht noch besser wäre, wenn Äpfel nach
Trauben schmecken würden?!?
Selbst wenn Sie und wir dieser existenziellen Frage noch nicht
nachgegangen sind, gibt es doch Menschen, die sich darüber den
Kopf zerbrochen haben. Und so haben die Leute der C&O Nursery
in Washington den Grapple (Grape & Apple) erfunden - einen
Apfel, der nach Traube schmeckt.
Vermarktet werden die Grapples als
Wundermittel für übergewichtige Kinder. Wenn diese Kids erst
einmal in den genialen Traubenapfel gebissen haben, so hofft die
Firma, wollen sie nie wieder Chips und Schokoriegel. Ja, und
auch wir glauben an den Weihnachtsmann, werden von alkoholfreiem
Bier betrunken und sind überzeugt, dass der Grapple der Welt
gerade noch gefehlt hat :-)
Eye Candy Caddies
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 6/2006
Aktive Hilfe für männliche Golfspieler mit leichten Defiziten
beim Selbstbewusstsein: Die Lösung kommt von Eye Candy
Caddies.
Für stolze 200 Pfund (ca. 290 Euro) kann
man(n) sich eine hübsche Begleitung für den Golfplatz und den
anschließenden Drink im Clubhaus mieten. Dank strenger optischer
Auswahlkriterien wird sichergestellt, dass alle anderen Golfer
grün vor Neid werden.
Die Models der Agentur Eye Candy Caddies haben ein spezielles
Trainingsprogramm für ihren Job absolviert, das vermutlich so
entscheidende Punkte beinhaltet wie "Du sollst nicht kichern bei
misslungenen Schlägen" oder "Du sollst bei Bedarf immer mal
wieder applaudieren und Mut zusprechen."
Skurrilitäten aus GB
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 5/2006
Briten haben einen Sinn für Skurrilitäten. Jüngstes Beispiel
ist eine Untersuchung der Norwich Union Autoversicherung, die
gerade eine Aufstellung der eigenartigsten Unfälle
veröffentlichte:
Ein Autofahrer gab an, er habe nicht bremsen können, weil sich
eine Kartoffel unter dem Bremspedal verkeilt habe. Wegen einer
Wespe, die in sein Hosenbein geflogen war, trat ein Fahrer an
einer roten Ampel versehentlich auf das Gaspedal und fuhr auf
den Wagen vor ihm auf.
Ein anderer klagte, seine
Windschutzscheibe sei kaputt gegangen, als ein gefrorenes
Eichhörnchen von einem Baum fiel. Ein Versicherungsnehmer gab
an, der Lack seines Wagens sei beschädigt worden, weil Kühe
daran geleckt hätten. Selbst Kebabs können eine fatale Wirkung
entwickeln: "Als ich in eine Kurve fuhr, ging eine der Türen auf
und ein gefrorener Kebabspieß flog heraus, der ein
vorbeifahrendes Auto beschädigte", gab der Unfallverursacher an.
Medizinisches Kuh-lecken
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 4/2006
Querdenken ist keine Frage des Geldes, sondern der Cleverness.
Unser kleiner Bericht aus Kambodscha zeigt quergedachte Wege,
um unser Gesundheitssystem wieder auf Vordermann zu bringen
:-)
Jeden Tag pilgern etwa 400 Menschen in Kambodscha zum Bauern
Puch Pich, um sich von dessen Kuh ablecken zu lassen. Für 500
Riel (etwa 15 Cent) schleckt die Kuh einem Patienten genau
viermal über das Körperteil seiner Wahl.
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Die Leute nehmen für diese ungewöhnliche
Behandlung auch strapaziöse Reisen auf sich. Manche bringen
Wasser mit, um es durch die Zunge der Kuh segnen zu lassen,
andere nehmen Gras mit nach Hause, das die Kuh beim Fressen
berührt hat - und hoffen, daraus einen heilenden Sud zu kochen.
Die erste Patientin der Kuh war eine alte Frau, die an einer
Sehschwäche litt. Nachdem sie von der Kuh viermal abgeleckt
wurde, habe die 72-Jährige wieder gut gesehen, versichert der
Bauer. Der Besitzer schreibt die mystischen Kräfte des Tiers
dessen Geburtsort zu. Die Kuh wurde in einer Gegend geboren, wo
vor langer Zeit ein von den Buddhisten verehrtes mystisches Rind
gelebt haben soll...
Saug-Schlappen
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 2/2006
Staubsauger, das sind doch
diese lästigen Dinger, die man mühsam hinter sich her ziehen
muss und deren Kabel nie lang genug sind. Sie erinnern sich?
Das ändert sich jetzt: Hausfrau oder
Hausmann von heute saugen dank Electrolux Saugschlappen laufend
– und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Reinschlüpfen und
einfach durch die Wohnung tigern. Beim aufräumen, telefonieren,
wobei auch immer. In die Sohle integrierte Miniturbinen
erledigen die Drecksarbeit.
Diese queergedachten Staubfänger gibt es noch nicht zu kaufen.
Sie haben es aber immerhin schon ins Finale des "designlab",
einem weltweiten Wettbewerb des schwedischen Elektroherstellers
Elektrolux geschafft...
Heizender BH für frierende Japanerinnen
Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 12/2005
Der Schweizer Wäschehersteller Triumph International
präsentierte der Öffentlichkeit in Tokio den ersten
beheizbaren BH, mit dem Frauen sich für den kalten Winter
rüsten können.
Das wärmende Dessous verfügt über gut gepolsterte Kissen, die
mit einem wieder verwendbaren Gel zu füllen und in der
Mikrowelle oder im Wasserbad zu erwärmen sind.
Das kuschelig warme Wäschestück passt laut
Triumph zu der Kampagne "Warm Biz", mit der die Japaner
angehalten werden sollen, wärmere Kleidung zu tragen, um
Heizenergie zu sparen. So soll das gute Stück nicht nur
modischen Schick ins Büro bringen, sondern dank seiner
umweltfreundlichen Konzeption auch einen Beitrag zum Klimaschutz
leisten. Na denn…
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