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EASY INC.
Mit Klarheit und Verzicht ein unwiderstehliches Angebot schaffen!

Traditionelle Strategien fordern die permanente Erweiterung des Leistungsangebotes und eine immer feinere Differenzierung der Preise. Das gut gemeinte Ziel: den Kunden eine immer breitere Auswahl und größere Vielfalt bieten.

Wer clever ist, macht genau das Gegenteil: Streicht weg, reduziert und fokussiert auf das Wesentliche. Die Vereinfachung für den Kunden und die bewusste Reduktion werden so zu Erfolgsfaktoren: Easy Inc.!

Dabei ist die Reduktion der Komplexität nicht mit dem Begriff "simpel" gleichzusetzen. Simpel würde Komplexität zerstören, anstatt sie zu nutzen. Reduktion von Komplexität bedeutet vielmehr eine Fokussierung auf das Wesentliche, es geht also um die Kunst des Weglassens.

Aber wie lässt sich die Klarheit und Einfachheit im Angebot erreichen? Die Komplexität manifestiert sich in vier Bereichen, in denen Sie als Easy Inc. aktiv werden können:

1. Leistungsangebot: Reduktion der Komplexität. Zum Beispiel durch übersichtliche Sortimente, die dem Kunden die Auswahl erleichtern.

2. Preismodell: Kein Tarifdschungel, sondern eine klare und durchschaubare Preisstruktur, die ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis garantiert.

3. Interaktion: Vereinfachung in der Anwendung der Produkte.

4. Kommunikation: Verständliche und klare Kommunikation nach außen (Kunden, Geschäftspartner, etc.) und nach innen (Mitarbeiter).

 

Natürliche Katzennahrung von Kellas

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 06/2009

Für alle Nicht-Katzenbesitzer möchten wir kurz das Prinzip Katze erklären: Katzen (Felis silvestris) sind flauschige, vierbeinige Haustiere und so intelligent, dass es ihnen im Laufe ihrer Evolution gelang, sich die Menschen untertan zu machen – sie halten Menschen als domestizierte Dosenöffner. Wer das bestreitet, hat noch nie mit einer Katze zusammengelebt. Und keine Ahnung davon, was für ein Theater eine Katze veranstalten kann, wenn man nach Hause kommt und vergessen hat, ihr Lieblingsfutter einzukaufen. Das eilig von der noch geöffneten Tankstelle herangeschaffte Ersatzfutter wird mit Blicken verschmäht, die jeden politischen Hungerstreikler aussehen lassen wie ein komplettes Weichei.


Quelle: www.kellas.ch

Dass Robert Maciejewski, Geschäftsführer und Mitinhaber des schweizerischen Katzenfutterhersteller Kellas selbst Katzenbesitzer ist, erschließt sich angesichts des Marketingkonzeptes von Kellas von selbst. Begegnet ist er uns beim diesjährigen Schweizerischen Marketingtag in Luzern, wo wir die Eröffnungs-Keynote gehalten haben. Kellas verkauft natürliche Katzennahrung und hat sich damit einen Platz in einem Markt erkämpft, der eigentlich so gesättigt scheint wie eine Katze, die herausgefunden hat, wie man den Kühlschrank öffnet.

Die Idee ist einfach: Menschen wollen nur das Beste für ihre Katzen. Also auch qualitativ hochwertiges, natürliches Futter ohne Farb- oder Lockstoffe. Damit spricht Kellas eine Klientel an, die sich generell mit dem Thema Essen beschäftigt: Kunden, die gerne bereit sind, für Gutes mehr auszugeben und einer Marke sehr treu sind, wenn diese ihr Vertrauen gewonnen hat.


Lecker - unserem Kater Spike schmeckt's

Die Idee geht aber noch weiter: Kellas liefert das Futter ins Haus. Per Abo. Und als echten Bonus hat sich der Futterhersteller noch die Helvetia-Versicherung als Kooperationspartner ins Boot geholt – wer ein Kellas-Abo hat, ist mit bis zu 2.000 Schweizer Franken abgesichert im Krankheitsfall der Katze. Diese Versicherung ist inklusive. Das „NaturalCat Food“ kostet allerdings nicht mehr als vergleichbares Premiumfutter.

Ein guter Deal, eine glückliche Katze, ein ebensolcher Katzenbesitzer – und ein zufriedenes Unternehmen. Denn mit diesem Wertschöpfungskonzept ist es Kellas gelungen, das gesetzte Jahresziel in nur neun Monaten zu erreichen – die Expansion nach Deutschland und Österreich ist schon geplant.

Ein gutes Beispiel dafür, dass kein Markt wirklich gesättigt ist und dass es mit Innovationen immer gelingen kann, ein Schlupfloch zu finden. Wenn man die Katze – Verzeihung! – den Kunden gut genug kennt.

In unserem Business Space Center haben wir folgende Inhaltsstoffe für Kellas ermittelt:
40% Easy-Inc.
40% Value-Innovation
20% Produkt-DNA

Linktipps
» Kellas Homepage
» Schweizerischer Marketingtag

 

 

Der Flip von Pure Digital

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 05/2009

Meer, Wellen, Sand, Strand. Wolkenloser Himmel. Darunter ein Kind mit geringelter Badehose, das vor seiner Sandburg kniet und fröhlich in die Kamera winkt. Gekonnter Schwenk auf die Mutter, die gerade einen Apfel schält und lachend etwas vor sich hin sagt. Vom filmenden Vater sieht man nur die behaarten Füße. Die Farben sind etwas braunstichig geworden. Und trotzdem hat man, wenn man solche alten Urlaubsfilme der Eltern ansieht, immer das Gefühl: Damals war die Welt noch in Ordnung. Vielleicht nicht besser, aber irgendwie einfacher.

Und dann fällt der Blick auf den digitalen Camcorder, der im Regal vor sich hinstaubt. Den man genau einmal benutzt hat, nämlich am Tag, als man ihn gekauft hat. Nur um festzustellen, dass das Ding neben filmen vielleicht auch Termine verwalten, Mails abrufen, Pizza backen und den Hund ausführen kann, aber man das nie genau wissen wird – zu viele Funktionen, zu viele Knöpfe, unzählige Optionen in Menüs und Untermenüs. Eigentlich wollte man damit Filme drehen, wie sie die Eltern schon gemacht haben. Aber damals war eben alles einfacher.


Quelle: www.theflip.com

So in etwa müssen auch die Entwickler bei Pure Digital Technologies gedacht haben, als sie den „Flip“ erfanden. Der Flip ist eine Mini-Videokamera. Sonst nichts. Eine Kamera ohne alles. Puristisches Design, nur die wesentlichen Funktionen. Und damit das genaue Gegenteil der herkömmlichen Produkte. Mit dieser Weniger-ist-mehr-Denke hat es Pure Digital in den USA fast über Nacht auf 20 Prozent Marktanteil geschafft, in einem Markt, der eigentlich von japanischen Herstellern beherrscht wird. Der eigentlich als „gesättigt“ gilt. In dem angeblich gar nichts mehr geht.

Der Flip ist mittlerweile der meistverkaufte Camcorder der USA. Warum? Weil es eine Zielgruppe gibt, die genug vom Zusatzfunktions-Wahn hat. Und weil dazu auch die Menschen gehören, die sich sonst nie einen Camcorder gekauft hätten. Weil er – ähnlich wie der iPod – Funktionalität auf das Wesentliche reduziert. Und weil dahinter keine ausgeklügelte Sparmaßnahme des Herstellers steckt, sondern eine Art technisches Zen.


Quelle: www.theflip.com

So etwas ist einfach zu bedienen – aber nicht einfach zu konstruieren. Das kostet Zeit und muss klug durchdacht werden. Reduktion ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Wir glauben: Dinge auf den Punkt zu bringen ist eine der Fähigkeiten, die heute erfolgreich machen. Lösungen, die Produkte und Dienstleistungen einfach halten, machen sie auch effektiv. Weil sie den Kunden die Freiheit lassen, an das Wesentliche zu denken. Zum Beispiel daran, einen Film zu drehen, über den sich die eigenen Kinder in 20 Jahren freuen werden.

In unserem Business Space Center haben wir folgende Inhaltsstoffe für Pure Digital ermittelt:
50% Easy-Inc.
40% Produkt-DNA
10%Business-Querdenker

Linktipps
Flip Homepage
Business Week: Pure Digital Flips the Script

 

 

Philips Simplicity Advisory Board

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 7/2007

Hat die Technik unser Leben einfacher gemacht? Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. So hat Mercedes-Benz 600 (!!) Funktionen wieder aus seinen Automodellen entfernt, weil kein Fahrer sie brauchte bzw. wusste, wie er sie nutzen sollte. Und was für Automobilhersteller gilt, trifft ebenso auf Hersteller von Elektrogeräten zu. Deshalb beschloss man beim Elektronikriesen Royal Dutch Philips zu handeln.

Im Januar 2003 befragte Philips 1.650 Konsumenten aus Großbritannien, den USA, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Brasilien, China und Hongkong. Es stellte sich heraus, dass sich die Menschen Technologien wünschen, die in ihrer Anwendung möglichst unkompliziert sind.

Philips macht sich seither den Begriff "Einfachheit" zu eigen. "Sense and Simplicity" lautet die Kampagne, mit der die neue Ausrichtung des Konzerns kommuniziert wird. Im Sinne von "intuitiver Bedienbarkeit" werden aktuelle und geplante Produkte auf maximale Nutzerfreundlichkeit abgeklopft. Da echte Einfachheit nicht aus Zufall entsteht, wurde bei Philips eigens ein Kompetenzteam etabliert – das "Simplicity Advisory Board".

Das fünfköpfige Team um Philips Chief Marketing Officer Andrea Ragnetti entstammt den Geschäftsfeldern Gesundheitsfürsorge, Lifestyle und Technologie und besteht aus der Modedesignerin Sara Berman, dem chinesischen Architekten Gary Chang, der Medizinerin und Vorsitzenden der Radiological Society of North America (RSNA) Peggy Fritzsche, dem Professor und IT-Experten John Maeda vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie Ken Okuyama, Kreativdirektor bei Pininfarina und Lehrbeauftragter am Art Centre College of Design im kalifornischen Pasadena.

Einfachheit Heute: Wie setzt Philips "Sense und Simplicity" um? Die Senseo-Kaffeemaschine von Philips kommt mit nur drei Knöpfen aus: einer für das An- und Ausschalten sowie zwei weitere für die Wahl der Anzahl der Tassen.

Einfachheit Morgen: Der Luftbaum von Philips wird mehrere Vorzüge in sich vereinen. Er wird mit einem Feuchtigkeitsspender, Temperaturregler, Frischluft- und Staubfilter für wohltemperierte und reine Raumluft sorgen. Kleiner als eine Zimmerpflanze, leiser und sparsamer als eine Klimaanlage soll er sein, und gießen muss man den Luftbaum auch nicht. Einschalten und durchatmen.

Querdenk-Chance

Philips hat es verstanden: Menschen wollen Technologie, die einfach und logisch in ihrer Anwendung ist. Deshalb soll unter den kritischen Augen des Simplicity Advisory Boards unnötiger Technik-Schnick-Schnack und komplizierte Bedienung endgültig der Vergangenheit angehören. Es geht also um nichts geringeres als neue Wege des Denkens zu beschreiten. Deshalb hat Philips Leute aus ganz anderen Geschäftsbereichen geholt, Designer und Architekten zum Beispiel, die sich auf eine ganz andere Art und aus einer anderen Perspektive mit gesellschaftlichen Entwicklungen und dem Begriff Simplicity beschäftigen. Und wer ist in Ihrer Organisation mit dieser Aufgabe betraut?

 

 

PUMA TrainAwa

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 12/2006

Geschäftsreisen sind nicht immer die reine Freude – aber immerhin liefern sie eine gute Ausrede für die Vernachlässigung aller geplanten sportlichen Aktivitäten. Nach dem heftigen Abendessen und den Drinks an der Bar scheint sich das Fitnesscenter des Hotels irgendwie in Luft aufgelöst zu haben. Außerdem war im Gepäck auch kein Platz für die Turnschuhe... Diese Ausrede gilt nun nicht mehr.

Puma sah in dieser Ausgangssituation kein Problem, sondern eine Geschäftschance und entwickelte ein intelligentes Reise- & Laufkonzept, das Geschäftsreisenden das Leben einfacher macht: Puma TrainAway!

Das TrainAway Set besteht aus einer Jacke, einem T-Shirt, Shorts und zusammenklappbaren Laufschuhen, in denen sich der Hotelschlüssel aufbewahren lässt. Das Set wurde speziell für die Reise konzipiert und ist extrem leicht. Aufgrund des cleveren Designs können Laufschuhe, Shirt und Shorts ineinander gepackt und in der Jacke verstaut werden. Ein Reisverschluss verwandelt das Ganze in einen flachen Beutel, damit im Koffer kein Platz verschenkt wird.

Der zusätzliche clevere Service von Puma: Zum TrainAway Set gibt es den ersten Joggingaudioführer der Welt im MP3 Format für die Städte Berlin, London, New York und Paris.

Querdenk-Chance

"Wir sind kein Museum - Wir sind da, um Produkte zu verkaufen", sagte PUMA Chef Jochen Zeitz vor kurzem in einem Interview mit der Wirtschaftszeitung Fast Company. Diese Aussage ist klasse und unterscheidet sich wohltuend von den vielen Unternehmen, die tatsächlich an Museen erinnern. Deren wichtigstes Ausstellungsstück: die Erfolge von gestern.
Puma zeigt, dass Innovation viel mehr sein kann als neue technisch hochgerüstete Sportschuhe. Puma hat Easy Inc konsequent umgesetzt: für den Kunden eine Vorauswahl treffen, ein intelligentes Paket schnüren, das Leben der Kunden vereinfachen. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie Sie für IHRE Kunden eine Vorauswahl treffen und ein intelligentes Paket schnüren könnten, das das Leben oder Geschäft vereinfacht? Es lohnt sich…

 

 

ING-DiBa

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 10/2006

An Bord des "Badeschiffs" im Herzen Wiens sind alle orangefarbenen Liegestühle belegt. Das Schiff mit Cocktailbar und beheiztem Pool zählt zu den beliebtesten Szenespots der Donaumetropole. Die orange Farbgebung erinnert zwar an die Billigkreuzfahrten von "Easy-Cruise", stammt aber vom Sponsor ING-DiBa. Bei der innovativen Direktbank steht "Easy" nämlich auch im Vordergrund:

"Wichtiger als das, was wir machen, ist das, was wir NICHT machen!" sagt Diba-Chef Ben Tellings. Seit die ehemalige Allgemeine Deutsche Direktbank 2003 von der Niederländischen ING-Gruppe übernommen wurde, wirft sie unnötigen Ballast über Bord und reduziert konsequent auf das Nötigste. Der Erfolg: Bereits über 5 Millionen Privatkunden. Damit liegt sie hinter der Deutschen Bank (8,2 Mio.) auf Platz 2, vor Commerzbank und Dresdner. Und das in nur vier Jahren!


Wie wurde die ING-DiBa zum schnellstwachsenden Geldinstitut Deutschlands?

Produktpalette entrümpeln
"Bei einer Bank gibt es grundsätzlich nur zwei Produkte: Sparen oder Finanzieren. Der Rest ist Pseudovielfalt", sagt Tellings. Während andere Banken ihre Kunden überfordern, reduzierte die DiBa ihr Angebot von 25 auf nur 14 Produkte.

Keine Filialen
"Das ist alles viel zu teuer", sagt Tellings. "Die Kunden müssen das mit Gebühren und schlechten Konditionen bezahlen." Stattdessen gibt es ein leistungsfähiges Callcenter und natürlich E-Banking.

Keine Beratung
Die Produkte sind so simpel gestrickt, dass sie sich selbst erklären. Getreu dem Motto "Was der Kunde nicht versteht, kauft er nicht!" 2.100 Kontoeröffnungen täglich sprechen Klartext.

Einfach, einfach, einfach!
Es gibt nur Standardformulare, die weitgehend maschinell bearbeitet werden können. Nachverhandelt wird nicht. Klingt hart, ist aber transparent, spart Zeit und vor allem Geld für beide Seiten: So wurde die DiBa zu Deutschlands Nummer Eins bei der privaten Wohnraumfinanzierung.

Kein Verzetteln
Trotz eines Werbebudgets von 129 Mio. Euro bewirbt die Bank nur vier Produkte. Und für 60 "Reaktionsfälle" gibt es Automatismen. Rutscht z.B. jemand in den Dispo, wird er auf einen Ratenkredit aufmerksam gemacht. Die Rücklaufquote ist so 5x höher als beim üblichen "Blind Mailing".

Querdenk-Chance

Die DiBa hat verstanden, wie der Markt tickt: "Gute Zinsen und eine anständige Behandlung, das ist es, was die Leute wollen", sagt Tellings. Die DiBa ist in der komfortablen Lage, sich ihre Wachstumsgrenzen selbst zu setzen. "Wir wollen nicht so sein wie die kleine Raupe Nimmersatt". Die fraß bekanntlich alles und bekam davon Bauchschmerzen...

Während einige Großbanken die Schalter am liebsten dichtmachen würden, ist das Privatkundengeschäft für die DiBa das Kerngeschäft. Aufgrund ihrer niedrigen Bearbeitungskosten kann die Bank Produkte anbieten, die ständig in der Spitzengruppe rangieren – Easy Inc.!

 

 

Avis Inspired Change

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 7/2006

Kann das Anmieten eines Autos ein tolles Erlebnis sein? Das war bisher eher nicht der Fall - und genau das möchte Avis jetzt ändern. Und so startete das Unternehmen in ganz Europa das Programm "Inspired Change", um die Dinge für seine Kunden einfacher und besser zu machen.

Besonders clever an dieser Initiative: Avis hat sich keine Berater ins Haus geholt, sondern nutzt die Ideen der eigenen Mitarbeiter und macht das auch publik! Ein kluger Schachzug für die Außendarstellung und natürlich auch motivierend für die eigenen Mitarbeiter. Das Motto: "Unsere Mitarbeiter zerbrechen sich Tag und Nacht den Kopf darüber, wie wir Ihnen das Leben einfacher machen können..."

Und das sind nur einige Punkte, die Avis umgesetzt hat, um Dinge konsequent zu vereinfachen:

Einfache Mietverträge: Avis gestaltete die Dokumente neu, klar und verständlich. Die Verträge sind an den wichtigsten Standorten in 8 Sprachen verfügbar – ohne jeden Fachjargon!
 
Einfache Rückgabe: Avis bietet seinen Kunden das schnellste automatisierte Rückgabesystem in der Mietwagenbranche. Schon auf dem Parkplatz registriert ein Mitarbeiter Tankinhalt, Kilometerstand und etwaige Schäden per Hand-Computer. Der Kunde erhält die Rechnung sofort. Dauer der Rückgabe: 60 Sekunden.

Einfache Website:
Die Zeitschrift Computer Bild verglich die Internetauftritte der Autovermieter und kürte Avis zum unangefochtenen Sieger. Ausdrücklich gelobt wurde die übersichtliche Seitengestaltung und Präsentation der Fahrzeuggruppen, die unproblematische Bedienung sowie die simplen Erklärungen.

Einfache Anmietung: Mit einer Avis Preferred Kundennummer bestellt man das gewünschte Fahrzeug an die Mietstation sein Wahl. Dort zeigt man seinen Führerschein und los geht's! Kein Mietvertrag, keine lästigen Details.

Einfache Fahrzeugauswahl: "Klein", "Mittel" und "Groß" heißen die drei Kategorien, die es bei Avis zu mieten gibt. Oder wussten Sie, was Klasse B, ECMR, CPMR, Intermediate, Premium oder Fullsize bedeuteten?

Querdenk-Chance

Auch wenn Sie solche Geistesblitze nicht in Flaschen abfüllen können, Sie können immerhin Blitzableiter bauen. Genau das hat Avis getan, indem man Anregungen und Verbesserungsvorschläge von Kunden und Mitarbeitern ernst genommen und konsequent umgesetzt hat. "We try harder" hat sich Avis auf die Fahne geschrieben und hat effektive Schritte zu mehr Einfachheit und Kundenservice unternommen. Denn der Kunde will ein Fahrzeug und keine Fragenzeichen!

 

 

IMO Handy Store

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz, Ausgabe 4/2006

Hat Sie der Kauf Ihres neuen Handys frustriert? Dann geht es Ihnen so wie 83% aller Handykäufer, die zwischen einer schier unendlichen Auswahl entscheiden müssen: welcher Mobilfunkbetreiber, Vertrag oder Karte, welcher Tarif, welches Gerät, welches Zubehör?

Viele Kunden sind im Tarif- und Technik-Dschungel verloren und vermissen vor allem eines: kompetente, unabhängige Beratung. Und so hetzt man von Shop zu Shop, von einem Anbieter zum nächsten...

"Es muss eine bessere Lösung geben", dachte sich der ebenfalls genervte Unternehmer Mort Rosenthal aus Columbus, im amerikanischen Bundesstaat Ohio. Seine Lösung: "Independent Mobile", kurz: "IMO". In seinen Läden versammelt er alles, was derzeit in Sachen Mobiltelefonie auf dem Markt ist, unter einem Dach.

Der IMO-Kunde erhält eine objektive und unabhängige Beratung und kann sich so für die Lösung entscheiden, die für ihn am besten passt. Dazu sind die IMO-Shops in drei Bereiche eingeteilt:

1. Explore: Hier kann man typische Ausstattungen wie z.B. Bluetooth, GPRS oder Push-to-Talk kennen lernen und ausprobieren. Oder man kann das eigene Telefonieverhalten testen. Spezielle Softwareprogramme bieten Antworten auf Fragen wie "Was bekomme ich für 49 Dollar im Monat?" Auch praktisch: Landkarten für Netzabdeckung und Funklöcher der einzelnen Mobilfunkbetreiber.

2. Choose: Eine enge Auswahl an passenden Alternativen wird dem Kunden vorgelegt. Natürlich zum Anfassen und Ausprobieren.

3. Learn: Ist die Entscheidung gefallen, helfen die IMO-Mitarbeiter mit dem neuen Handy und seinen Funktionen vertraut zu werden. "Kein Telefon verlässt den Laden eingeschweißt!", so das Motto. Ob Konferenzschaltungen oder das Downloaden von Klingeltönen - die Beratung ist mit dem Kauf noch lange nicht zu Ende und soll den Kunden "lebenslang an IMO binden".

Das Konzept kommt offenbar gut an. Für die nächsten 5 Jahren sind mehr als 200 neue IMO-Shops in den USA geplant.

Querdenk-Chance

Jeder liebt Vielfalt, doch kaum jemand mag Komplexität. Bei IMO wird man nicht mit Masse erschlagen, sondern in seiner Kaufentscheidung an die Hand genommen und fachkundig unterstützt. IMO macht genau, was andere NICHT machen. Statt den Kunden inmitten der Vielfalt allein zu lassen, selektiert man vor, nimmt ihn bei der Hand und liefert so einen praktischen Wert, der in dieser Form bisher vom Markt noch nicht angeboten wird.

 

 

Budget Autovermietung

Quelle: Business Backstage Report von Förster & Kreuz

Erinnern Sie sich, als Sie zum letzten Mal einen günstigen Mietwagentarif über das Internet gesucht haben? Der Tarifdschungel der meisten Anbieter schafft mehr Verwirrung als Klarheit. Der Kunde ist sich auch nach zeitintensivem Suchen nicht wirklich sicher, ob er nun das günstigste Angebot erwischt hat – und das schafft wiederum Verwirrung und Stress beim Kunden.

Konventionelles Denken bedeutet, dass sich Unternehmen fröhlich an diesem Verwirrspiel für die Kunden beteiligen und diese mit noch ausgefalleneren Sondertarifen zu ködern versuchen.

Clevere Business Querdenker hingegen haben erkannt, dass die Kunden zunehmend genervt sind von der Komplexität der Preismodelle. Deren Vereinfachung und Verschlankung wird immer mehr zu einem überzeugenden Kaufargument: Easy Inc.! Das Beispiel der Budget Autovermietung zeigt eindrucksvoll, dass sich mit der Reduktion der Komplexität des Preismodells ein echter Kundennutzen schaffen lässt. Und so funktioniert Easy Inc.:

Der Kunde, der ein Auto mieten möchte, muss sich nicht durch eine Auswahl von Hunderten von Tarifen und einer fast ebenso hohen Anzahl von Automodellen und Ausstattungsvarianten durchkämpfen, sondern er hat bei Budget Deutschland die Wahl zwischen gerade mal zwei Tarifen:

Economy und Business. Für 39 bzw. 59 Euro bekommt der Kunde neben dem Fahrzeug der gewählten Klasse unbegrenzte Kilometer und Vollkasko mit Selbstbehalt. Vorteil für den Kunden: Höchstmögliche Transparenz. Die aufwändige Suche nach dem günstigsten Angebot entfällt.

Querdenk-Chance

Nach dem Start des neuen Tarifsystems verdoppelte sich der Marktanteil von Budget in Deutschland innerhalb von von drei Monaten.

Je komplexer der Markt, desto größer das Bedürfnis nach Orientierung und einer Easy Inc. Das gilt nicht nur für Autovermieter und ihre Kunden, sondern in allen Märkten! Wenn es Ihnen gelingt, in Ihrer Branche die Fülle der Möglichkeiten so zu zerlegen, dass der Kunde schnell und einfach Orientierung und Überblick gewinnen kann, bieten Sie einen echten Nutzen für Ihre Kunden. Und wie das Beispiel Budget zeigt, lohnt sich das!

 

 

Förster & Kreuz sind Management-Vordenker einer neuen Generation.
Leidenschaftlich, kämpferisch und erfrischend bringen sie Führungskräfte und ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.