Das Beste geben

Bisher war es so: Wer einen guten Job macht, hat die Chance zum Aufstieg. Noch immer reicht es allzu vielen Unternehmen völlig aus, dass sich jemand in seiner jetzigen Rolle bewährt hat, um ihn als zu Höherem berufen einzuschätzen. So weit, so schlecht.

Denn leider gibt es keine wissenschaftlich erwiesene Korrelation zwischen der Eignung als Fachexperte und der Eignung als Führungskraft. Aber wir haben alle das Peter-Prinzip vor Augen. Immer noch und immer wieder zeigt sich, dass ein Spitzenverkäufer als Verkaufsleiter eine Null sein kann. Oder ein hochqualifizierter Ingenieur mit genialen Ideen sich auf dem Sessel des Entwicklungsvorstands als blasser Technokrat entpuppt. 

Die besten Führungskräfte zeichnen sich heute eben nicht durch ihre Fachexpertise aus, sondern dadurch, dass sie sich für Menschen interessieren und diesen die Möglichkeit eröffnen, ihr Bestes zu geben. Genau das ist heute die Essenz von Führung. Und sie ist nicht zu verwechseln mit Management. Wir sind ganz sicher nicht die Ersten, die auf diesen Unterschied hinweisen, doch begegnet uns diese Verwechslung in der Praxis nach wie vor fast täglich. Management bedeutet, Probleme mehr oder weniger kreativ zu lösen und etwas, das schon vorhanden ist, ein Stück zu verbessern. Führungskräfte sind mehr als Manager, denn sie verändern und gestalten das System.

In diesem Sinn bedeutet Führung, einer Gruppe von Menschen neue Möglichkeiten zu erschließen. Für deren Umsetzung die einzelnen Menschen dann selbst verantwortlich sind.

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