Was Lego mit einem spanischen Eroberer und Ihrer Zukunft zu tun hat

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In vielen Unternehmen liegt das Augenmerk darauf, bestehende Märkte optimal auszuschöpfen. Neue Quellen für Wachstum und Gewinn zu erschließen, kommt erst an zweiter oder sogar dritter Stelle. Kurzfristig sieht das meistens gut aus. Aber nachhaltig ist diese Strategie nicht.

Doch dafür gibt es eine Lösung, die so brachial wie schlau ist.
Was diese Lösung mit dem spanischen Eroberer Hernán Cortés, unserer Kochrezeptsammlung und Lego zu tun hat,
das erzählt Anja in ihrer neuen Capital Kolumne.

Sägespäne mit Erdbeergeschmack

Additionsgeschäft oder Subtraktionsgeschäft?

Sind Sie im Additionsgeschäft oder im Subtraktionsgeschäft? Das ist heute gar nicht mehr so klar. British Airways, eine Fluggesellschaft, die mal zu den besten der Welt gehörte, ist ganz offensichtlich im Subtraktionsgeschäft angekommen. Anders können wir uns nicht erklären, dass BA gerade angekündigt hat, den Sitzabstand auf 73,66 cm zu reduzieren – das ist noch weniger als bei Billigflieger RyanAir.

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Viele Wege führen nach Rom – und Ihrer führt ins Glück!

Beste und bessere Wege

Nach der Veranstaltung in Münster trank Peter noch einen Kaffee mit der Führungsmannschaft. Beim Verabschieden stellte er noch kurz die Frage, wie er von dort aus am besten weiter nach Oberhausen fährt.

Sagt der Erste: „Na, über die A43 natürlich. Dann auf die A52. Das ist der beste Weg.”
Sagt der Zweite: „Wieso das denn? Sie sollten die A1 nehmen und dann die A2. So mache ich das immer. Das ist etwas länger, aber viel besser.”
Sagt der Dritte: „Das ist doch Quatsch. Sie müssen die A43 nehmen und dann bei Herne auf die A42 in Richtung Oberhausen. Das ist der richtige Weg.”
Sagt der Erste: „Moment …“

Peter fuhr dann doch lieber der Stimme seines Navi hinterher.

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Warum wir mehr tun sollten, worin wir richtig schlecht sind

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Absolut sehenswert! Mit großem Vergnügen haben wir einen Film gesehen, der einer Frau huldigt, die eine Meisterin des Makels ist und eine Virtuosin des Unvollkommenen. Der Film mit der großartig aufspielenden (und kaum zu überschätzenden) Meryl Streep in der Hauptrolle basiert auf der wahren Geschichte von Florence Foster Jenkins, einer New Yorker Upperclass-Lady, die viel Geld aber kein bisschen Stimme besaß. Dennoch trat sie als Opernsängerin auf – und zwar vor vollbesetzten Reihen!

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