Die Stille ist das Atemholen der Welt

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Wenn wir von Leidenschaft für die Arbeit reden, propagieren wir kein unermüdliches Rund-um-die-Uhr-Arbeiten, bei dem Sie nach einem knallharten 18-Stunden-Tag mit einem Lächeln auf den Lippen Ihr Büro verlassen sollen. Auch Menschen, die ihre Arbeit sehr, sehr gerne machen, müssen erkennen, wann es an der Zeit ist, auch mal eine Pause einzulegen. weiterlesen

Krise ist ein produktiver Zustand

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Friedrich Nietzsche schreibt in seiner „Götzendämmerung“: „Hat man sein Warum des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem Wie.“ Und das bedeutet im Umkehrschluss: Wer kein Warum hat, der hadert mit seinem Leben, ist unzufrieden in seinem Job. Selbst wenn er so viel Geld verdient. Selbst wenn alle anderen ihn für erfolgreich halten.

Abhanden kommt der Sinn meist dann, wenn Menschen ihre Fähigkeiten und Ideen trotz vollen Einsatzes nicht verwirklichen können. Wenn es beispielsweise an der Passgenauigkeit zwischen Mensch und Arbeitsplatz mangelt. Doch auch in vielen Fällen fehlt Menschen ganz einfach der Mut, etwas zu verändern. Stattdessen weiterlesen

Wir sind immer ganz „busy“

Wenn Sie möchten, dass andere Sie für einen Top-Performer von hohem Status halten, dann ist das relativ einfach: Sie brauchen einen übervollen Terminkalender. Die Botschaft ist klar und eindeutig: „Ich bin so wichtig, vereinbaren Sie doch einfach mit meiner persönlichen Assistentin den nächsten freien Termin im Jahr 2019.“

Das ist schon ziemlich verrückt: Wir lieben, worunter wir leiden – konstante Geschäftigkeit und Eile sind Statussymbole.

Menschen, die nicht in Eile sind, sind entweder arbeitslos oder unproduktiv oder unbrauchbar. Sie sind nicht agil, nicht alert, nicht aufgestellt, wie man in der Schweiz sagt. Wir messen ihrer Meinung darum unbewusst geringere Bedeutung zu. Wir fragen gar nicht mehr, ob das, was sie zu sagen haben, oder das, was sie machen, vielleicht herausragend gut ist, klug oder vorausschauend, kreativ, originell oder einfach nur schlau. Wenn es nicht schnell geht, kann es nichts Gutes sein … aber das ist ein fataler Irrtum.

Mehr dazu in unserem Buch „Hört auf zu arbeiten!“. Online oder in jeder Buchhandlung.

Viele Wege führen nach Rom – und Ihrer führt ins Glück!

Beste und bessere Wege

Nach der Veranstaltung in Münster trank Peter noch einen Kaffee mit der Führungsmannschaft. Beim Verabschieden stellte er noch kurz die Frage, wie er von dort aus am besten weiter nach Oberhausen fährt.

Sagt der Erste: „Na, über die A43 natürlich. Dann auf die A52. Das ist der beste Weg.”
Sagt der Zweite: „Wieso das denn? Sie sollten die A1 nehmen und dann die A2. So mache ich das immer. Das ist etwas länger, aber viel besser.”
Sagt der Dritte: „Das ist doch Quatsch. Sie müssen die A43 nehmen und dann bei Herne auf die A42 in Richtung Oberhausen. Das ist der richtige Weg.”
Sagt der Erste: „Moment …“

Peter fuhr dann doch lieber der Stimme seines Navi hinterher.

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