Freiheit als Mogelpackung

Anja Förster, Peter Kreuz, Freiheit, Selbstbestimmung, Leben

Jeder will mehr Freiheit: mehr Freiheit von sozialen Zwängen, von Kontrolle, von Bevormundung … Aber das ist nur die Freiheit VON etwas! Wer nur diese eine Sorte Freiheit kennt, der kennt nicht die wahre Freiheit. Denn die ist immer Freiheit ZU etwas: die Freiheit, etwas ZU erschaffen, etwas ausZUdrücken, das eigene Lied ZU singen, den eigenen Tanz ZU tanzen. Frei, für sich selbst ZU sein.

Mehr dazu in unserem Buch „Alphabet des selbstbestimmten Lebens“. Gibt es auch in jeder Buchhandlung.

Sägespäne mit Erdbeergeschmack

Additionsgeschäft oder Subtraktionsgeschäft?

Sind Sie im Additionsgeschäft oder im Subtraktionsgeschäft? Das ist heute gar nicht mehr so klar. British Airways, eine Fluggesellschaft, die mal zu den besten der Welt gehörte, ist ganz offensichtlich im Subtraktionsgeschäft angekommen. Anders können wir uns nicht erklären, dass BA gerade angekündigt hat, den Sitzabstand auf 73,66 cm zu reduzieren – das ist noch weniger als bei Billigflieger RyanAir.

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Die Entscheidung, außergewöhnlich zu sein

aussergewoehnlich-rene-redzepi

René Redzepi ist ein bemerkenswerter Typ. Weil er für alle in der Wirtschaft Tätigen – und somit eben auch für uns – eine sprühende Inspirationsquelle ist, haben wir schon einmal über ihn geschrieben. Er ist einer der innovativsten und besten Köche der Welt. Sein Restaurant NOMA in Kopenhagen wurde viermal zum besten Restaurant der Welt gekürt – aber dennoch hat es „nur“ zwei Michelin-Sterne.

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Wir sollten aufhorchen, wenn die Leute etwas verrückt finden …

Peter Förster, Anja Kreuz, Aufhorchen, Ja-Sager, Verrückt, Innovation

… denn wenn die Leute etwas gut finden, macht es bereits ein anderer.

Wer überall zustimmendes Kopfnicken erfährt, kann nicht wirklich originell und außergewöhnlich sein. Wer keine eigene Position bezieht, sich stets bemüht, es jedem recht zu machen, um niemandem auf den Schlips zu treten, der versucht einem vermeintlichen Wunschbild zu entsprechen, aber nicht der besten Version seiner selbst. Und dann verkauft er auch nichts – außer vielleicht seine Seele.

Das heißt: Kritiker und Gegner sind eine unangenehme, aber zwangsläufige Folge des Erfolgs. Man kann sie ignorieren, man kann sie argumentativ direkt angehen, man kann versuchen, sie zu überzeugen. Aber eins sollte man nicht tun, denn das wäre der größte Fehler: Ihnen Macht geben, sich vom eigenen Weg abbringen zu lassen.

Mehr dazu in unserem Buch „Hört auf zu arbeiten!“. Gibt es auch in jeder Buchhandlung.

Benchmarking – ein schlechtes Manöver

Benchmarking, Kunde, Wettbewerb, Unternehmen, Anja Förster, Peter Kreuz

Wir sind keine Fans von Benchmarking. Wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird vor allem eines: g-l-e-i-c-h-e-r.

Wenn es aber darum geht, im Wettbewerb die Nase vorn zu haben und mit klugen Lösungen bei den Kunden zu punkten, sind Anpassung und Angleichung schlechte Manöver! Wenn es gilt, neue Werte zu schaffen, damit wir auch morgen noch gut aufgestellt sind, dann hilft Benchmarking nicht weiter.

Denn alle kopieren sich gegenseitig in der Hoffnung, so besser zu werden. Tatsächlich nützt dies aber nur den Schlusslichtern einer Branche, so dass sie wenigstens ins Mittelfeld aufsteigen.

Aber niemand kopiert sich an die Spitze!

Spitze wird nur, wer die Regeln des Spiels verändert. Mehr dazu in unserem Buch „Alles, außer gewöhnlich“: Gibt es auch in jeder Buchhandlung.

Der Unterschied zwischen Erfolg und großem Erfolg

Erfolg, Business, Wirtschaft, Bücher, Anja Förster, Peter Kreuz

Alles gleichzeitig tun, überall dabei, immer schnell zugreifen, sich bloß keine Chance entgehen lassen. Wer auf allen Hochzeiten tanzt, verpasst seine eigene.
Der Unterschied zwischen erfolgreichen und sehr erfolgreichen Menschen ist, dass sehr erfolgreiche Menschen zu fast allem Nein sagen.

–> Unser neues Buch „NEIN – Was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können“ gibt es auch in jeder Buchhandlung.

Wabi-Sabi – Vom Fluch der Perfektion

Neulich sahen wir einen Rednerkollegen auf der Bühne. Sein Vortrag war perfekt ausgearbeitet. Seine Aussprache war wohlartikuliert. Die Pausen waren präzise gesetzt. Da stimmte einfach alles. Ja, der ganze Auftritt von vorne bis hinten, die Kleidung, die Haltung, die Körpersprache. Besser geht’s eigentlich nicht. Wir schauten uns verblüfft an: Uns war klar, der hatte das bis ins Detail perfekt einstudiert. Der war wohl besser als wir.

Aber je länger der Vortrag dauerte, desto mehr schweiften unsere Gedanken ab. Irgendwann merkten wir, dass die Faszination der ersten Minuten verflogen war. Irgendwie war es langweilig geworden. Uns dämmerte: Nein, der war gar nicht besser als wir. Er war nur perfekter.

Welches ästhetische Konzept hinter diesem Gedanken steckt, lesen Sie in unserer aktuellen CAPITAL-Kolumne »hier.

Zeigen Sie doch, was Sie können!

Rezepte - Zeigen Sie doch, was Sie können!

Nein, wir sind keine Fernsekochshow-Fans. Wir haben ja nicht mal einen Fernseher.

Aber immer mal wieder, wenn wir unterwegs sind und im Hotel übernachten, stolpern wir beim Zappen über irgendeine Kochshow. So wie neulich. Und anstatt uns über das vor unseren Augen zelebrierte Forellenfilet-im-Crêpemantel-an-Pastinaken-Kartoffeln zu freuen, dachten wir darüber nach, warum diese Art des Entertainments eigentlich so gut funktioniert. Und was uns daran sogar begeistern könnte.

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