Sägespäne mit Erdbeergeschmack

Additionsgeschäft oder Subtraktionsgeschäft?

Sind Sie im Additionsgeschäft oder im Subtraktionsgeschäft? Das ist heute gar nicht mehr so klar. British Airways, eine Fluggesellschaft, die mal zu den besten der Welt gehörte, ist ganz offensichtlich im Subtraktionsgeschäft angekommen. Anders können wir uns nicht erklären, dass BA gerade angekündigt hat, den Sitzabstand auf 73,66 cm zu reduzieren – das ist noch weniger als bei Billigflieger RyanAir.

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Die drei wichtigsten Momente der Wahrheit für Chefs

Die drei wichtigsten Momente der Wahrheit für Chefs

Wenn es gut läuft, kann jeder Chef glänzen: Das sind die Hochglanzmomente und Schulterklopfsituationen.

Aber ganz unter uns: Es ist völlig egal, was ein Chef sagt, wenn es super läuft. Ob ein Chef ein Guter ist oder nicht, erkennt man nur daran, wie er sich verhält, wenn die Dinge nicht besonders gut laufen. Oder sogar komplett schiefgehen. Das sind die Momente der Wahrheit. Und genau dann schauen die Mitarbeiter auf ihren Chef:

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Viele Wege führen nach Rom – und Ihrer führt ins Glück!

Beste und bessere Wege

Nach der Veranstaltung in Münster trank Peter noch einen Kaffee mit der Führungsmannschaft. Beim Verabschieden stellte er noch kurz die Frage, wie er von dort aus am besten weiter nach Oberhausen fährt.

Sagt der Erste: „Na, über die A43 natürlich. Dann auf die A52. Das ist der beste Weg.”
Sagt der Zweite: „Wieso das denn? Sie sollten die A1 nehmen und dann die A2. So mache ich das immer. Das ist etwas länger, aber viel besser.”
Sagt der Dritte: „Das ist doch Quatsch. Sie müssen die A43 nehmen und dann bei Herne auf die A42 in Richtung Oberhausen. Das ist der richtige Weg.”
Sagt der Erste: „Moment …“

Peter fuhr dann doch lieber der Stimme seines Navi hinterher.

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Back dir deinen Mitarbeiter!

„Gleich und gleich gesellt sich gern.“ Das ist die ganz normale Einstellungspraxis in vielen Unternehmen. Irgendwie schaffen die es, exakte Kopien des großen Chefs einzustellen. So kommt es zu einem Phänomen, das die Harvard-Professorin Rosabeth Moss Kanter schneidend als homosoziale Reproduktion bezeichnet.

Man achtet bei Einstellungen und Beförderungen auf die immer gleichen, der Organisation angenehmen Persönlichkeitsmerkmale. So kommt es tatsächlich weiterlesen

Warum wir mehr tun sollten, worin wir richtig schlecht sind

foster-jenkins-schlecht

Absolut sehenswert! Mit großem Vergnügen haben wir einen Film gesehen, der einer Frau huldigt, die eine Meisterin des Makels ist und eine Virtuosin des Unvollkommenen. Der Film mit der großartig aufspielenden (und kaum zu überschätzenden) Meryl Streep in der Hauptrolle basiert auf der wahren Geschichte von Florence Foster Jenkins, einer New Yorker Upperclass-Lady, die viel Geld aber kein bisschen Stimme besaß. Dennoch trat sie als Opernsängerin auf – und zwar vor vollbesetzten Reihen!

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Dringend gesucht: Ein Heilmittel gegen Silodenken!

Silodenken Jobrotation

„Ein Fünftel meiner Mitarbeiter wird in einem Jahr nicht mehr an seinem Arbeitsplatz sitzen. Und ich könnte nicht glücklicher darüber sein!“

Der Chef, der das sagt, ist kein skrupelloser Hire-and-Fire-Desperado, sondern ein intelligenter Softwareunternehmer aus Kanada. Er hat es geschafft, seinem Unternehmen das gefährliche Silodenken auszutreiben.

Wie er das gemacht hat, erklärt Anja Förster in ihrer Capital Kolumne.

Warum es Kunden egal ist, dass Sie viel zu viel arbeiten

Warum es dem Kunden egal ist, dass Sie viel zu viel arbeiten

„Erst wenn der Chef geht, ist Feierabend!“, sagt Anna, eine Bekannte von uns. Sie war gerade für ein Jahr beruflich in Seoul und erzählt uns von ihren Erfahrungen in Korea: „Vor dem Chef das Büro zu verlassen, ist tabu!“

Andere Länder, andere Sitten? Hm. Vielleicht. Hierzulande geht’s zumeist nicht so hierarchisch zu wie in Fernost. Dennoch gilt bei so manchen Chefs immer noch derjenige als idealer Mitarbeiter, der kein Privatleben hat – weil er am liebsten zehn Stunden und mehr im Büro verbringt.

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