Die Kunst des effektiven Streitens

Wo alle gleich denken, denkt keiner: Harmoniesucht

Was sich bei so manchen Podiumsdiskussionen, die wir auf Konferenzen und Tagungen erleben, abspielt, ist eine glatte 10 auf der Nervensägen-Skala. Konformität, austauschbare Meinungsmonokultur, bleierne Harmoniesucht – es ist das genaue Gegenteil von kritischer Auseinandersetzung, es ist kein wirklicher Meinungsaustausch, es ist keine Diskussion, die dieses Wort verdient.

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Leidenschaft ist der Antrieb für jedes große Ziel

Leidenschaft, Ziel, Anja Förster, Peter Kreuz, Emotionen, Effizienz

Emotionen – die sind in der Wirtschaft irgendwie verpönt.
Es geht um Strategie, Vision, Differenzierung, Effizienz und System. Rational, analytisch, sachlich. Als ob Wirtschaft mehr Physik als Psychologie wäre!

Dabei geht es im innersten Kern der Wirtschaft immer um Emotion. Und um leidenschaftliche Menschen, die Neues anstoßen und andere mitreißen. Denn das sind diejenigen, die die Wirtschaft und Unternehmen vorantreiben.

Apple wäre nicht so erfolgreich geworden, hätte Steve Jobs nicht für seine Produkte und sein Unternehmen gebrannt. Das Gleiche gilt für Unternehmer wie Richard Branson, Bobby Dekeyer oder Elon Musk. Sie alle sind vollkommen unterschiedliche Persönlichkeiten, aber sie haben einen gemeinsamen Antrieb: Sich nicht mit dem Status quo zufriedenzugeben, sondern mit Leidenschaft daran zu arbeiten, Grenzen zu verschieben.

Emotion ist nichts weiter als Energie in Bewegung.

Mehr dazu auch in unserem Buch: -> „Macht, was ihr liebt.“ oder in jeder Buchhandlung.

Macht ist eine innere Einstellung

Mut, Macht, Einstellung, Spuren,

Wer Spuren hinterlassen will, der braucht Mut.
Nicht Macht.
Nicht Geld.
Keine Einverständniserklärung der Behörden.
Nur Mut.

Menschen wie Mahatma Gandhi, Nelson Mandela, Vaclav Havel und Martin Luther King hatten weder Macht noch Geld. Aber sie haben Spuren hinterlassen und Veränderungen im großen gesellschaftlichen Kontext bewirkt. Sie haben ein Stückchen weit die Welt verändert, weil sie mutig waren und voller Leidenschaft für ihre Sache.

Mut bedeutet, den Antrieb und die Ausdauer zu haben, außergewöhnliche Dinge in die Tat umzusetzen. Und zwar ohne Netz und doppelten Boden. Gandhi hat nicht zu seinen Landsleuten gesagt: „Ach, die Briten, die müsste mal jemand rausschmeißen! Da gibt es viel zu tun! Packen wir’s an – aber bitte erst im nächsten Jahrtausend!“ Auch Mutter Theresa hat nicht genörgelt:

„Irgendjemand müsste was gegen die Armut tun, aber ich habe keine Macht – und außerdem könnte ich mich ja bei irgendwem anstecken …“

Mutige Menschen erfassen die Realität, sehen ihre Chancen und nutzen sie. Auch auf die Gefahr hin, dass ihr Vorhaben schiefgehen könnte. Das Risiko gehen sie ein, wenn sie meinen, dass es die Sache wert ist.

Mehr dazu in unserem Buch SPUREN STATT STAUB. Online oder in jeder Buchhandlung.

Business-Aikido oder die Kunst des Konterns

Business-Aikido - Die ausreichendste Matratze Deutschlands

Wenn Ihnen jemand vors Schienbein tritt, dann treten Sie zurück! Das ist doch klar, oder? Sie wollen sich doch nicht ins Bockshorn jagen lassen! Wenn Kollegen, Kunden oder Konkurrenten Sie attackieren – etwa: „Ihre Idee ist doch vollkommen bescheuert!“, „Was Sie Service nennen, ist ja wohl ein schlechter Witz!“, „Ihr Angebot kommt nicht in Frage, wir haben schließlich etwas Seriöses gesucht!“ – dann verteidigen Sie sich ja wohl! Sie schlagen zurück!

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Benchmarking – ein schlechtes Manöver

Benchmarking, Kunde, Wettbewerb, Unternehmen, Anja Förster, Peter Kreuz

Wir sind keine Fans von Benchmarking. Wer sich ständig mit anderen vergleicht, wird vor allem eines: g-l-e-i-c-h-e-r.

Wenn es aber darum geht, im Wettbewerb die Nase vorn zu haben und mit klugen Lösungen bei den Kunden zu punkten, sind Anpassung und Angleichung schlechte Manöver! Wenn es gilt, neue Werte zu schaffen, damit wir auch morgen noch gut aufgestellt sind, dann hilft Benchmarking nicht weiter.

Denn alle kopieren sich gegenseitig in der Hoffnung, so besser zu werden. Tatsächlich nützt dies aber nur den Schlusslichtern einer Branche, so dass sie wenigstens ins Mittelfeld aufsteigen.

Aber niemand kopiert sich an die Spitze!

Spitze wird nur, wer die Regeln des Spiels verändert. Mehr dazu in unserem Buch „Alles, außer gewöhnlich“: Gibt es auch in jeder Buchhandlung.

Die Fehler der Fehlerkultur – was Sie stattdessen tun sollten

Die Fehler der Fehlerkultur – was Sie stattdessen tun sollten

Eine Fehlerkultur ist schnell gefordert: Wir sollen dankbar sein für Fehler! Ja, wir sollen Fehler sogar feiern, rufen uns neunmalkluge Berater zu!

Aber mal Hand auf’s Herz: Fehler sind doch nichts Tolles, oder? Welcher Chef freut sich über die Kosten, die die Fehler seiner Mitarbeiter verursachen? Und wer begeht gerne Fehler und erzählt mit stolz geschwellter Brust den anderen davon?

Wäre es nicht viel schlauer zu versuchen, Fehler zu vermeiden, anstatt Fehler in etwas Positives umzudeuten?

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