Angst und Innovation sind wie Feuer und Wasser

Angst lähmt Innovation

Vor Jahren wollte Ford ein Auto bauen, das den Ansprüchen der Kunden hundertprozentig entsprechen sollte. Also fragte man zigtausende Autobesitzer, was sie von einem neuen Gefährt erwarten würden.

Als die Ergebnisse der Marktforschung ausgewertet waren, versuchten die Ingenieure, genau diesen Kundenwünschen gerecht zu werden. Heraus kam das wohl durchschnittlichste und langweiligste Auto aller Zeiten. Wir erinnern uns nicht mal, wie es hieß. Escordeo oder Scorpionada oder so ähnlich. Es hatte kein Profil und löste keine Emotionen aus. Es war der Triumph des unteren Mittelmaßes und floppte total. Kein Wunder, es entsprach hundertprozentig den Erwartungen der potenziellen Käufer. Gähn. 

Warum passiert so was? 

Man spürt es förmlich: aus Angst! 
Man will das Risiko minimieren. 
Man fürchtet, sich mit einer kühnen Idee emporzuschwingen und dann voll abzustürzen. 

Mit Angstschweiß auf der Stirn werden neue Produkte so lange auf Markttauglichkeit getestet, bis sie sterbenslangweilig sind. Auf diese Weise vermeidet man aber auch das »Risiko« eines durchschlagenden Erfolgs.

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